Hertha - Bremen 4-1: Sechster Heimsieg - DER SPIEGEL
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Hertha - Bremen 4-1 Sechster Heimsieg

Die "Baustelle Olympiastadion" entwickelt sich zur Festung für Tabellenführer Hertha BSC Berlin. Am Samstag war auch Werder Bremen chancenlos.
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Berlin - Hertha BSC Berlin hat mit einem souveränen Sieg gegen Werder Bremen seinen Heimnimbus gewahrt und sich als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga behauptet. Alex Alves (12.), Michael Preetz mit seinen Saisontoren vier und fünf (45./49.) sowie Stefan Beinlich (79.) sorgten beim 4:1 (2:0) für den sechsten "Dreier" der Berliner im Olympiastadion. Während sich die Hauptstädter weiter an der Spitze sonnen dürfen, gerät der SV Werder, für den Claudio Pizarro per Elfmeter (71.) den Ehrentreffer erzielte, mit mageren zehn Punkten aus elf Spielen immer tiefer in den Tabellenkeller.

Vor 40.097 Zuschauern veränderte Hertha-Trainer Jürgen Röber seine Start-Elf im Vergleich zur 1:3-Pokalpleite beim VfL Wolfsburg gleich auf fünf Positionen. Bis auf Nationalspieler Sebastian Deisler, der an einem Bluterguss im Knie leidet, sollte die vermeintlich stärkste Formation die Tabellenführung für den Traditionsklub zum ersten Mal in der Bundesliga behaupten.

Hertha begann dementsprechend motiviert und aggressiv. In der vierten Minute scheiterte Dariusz Wosz aus guter Position, wenig später leitete er gemeinsam mit Marko Rehmer das 1:0 von Alves, der zum viertem Mal in dieser Saison traf, ein.

Stefan Beinlich mit einem Freistoß (26.) und Alves (36.) vergaben weitere Möglichkeiten, um noch vor dem Wechsel eine Vorentscheidung herbeizuführen. Kurioser Weise gelang dies dann in Unterzahl, als Wosz verletzt ausgeschieden war. Auf der anderen Seite verbrachte Hertha-Keeper Gabor Kiraly einen extrem ruhigen Nachmittag. Den einzig ernst zunehmenden Torschuss setzte Ivica Banovic (42.) in die Wolken.

Nach der Halbzeit war Bremen bemüht, das Spiel noch zu wenden, doch Preetz beendete mit seinem zweiten Tor des Tages die Werder-Hoffnungen. In der 86. Minute sah zudem Fabian Ernst wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte - ein Bundesliga-Jubiläum: die 400. Ampelkarte seit der Einführung 1991.

Von Michael Kölmel, sid

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