Hooligans: 22 Engländer ausgewiesen - 14 verhaftet - DER SPIEGEL
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Hooligans 22 Engländer ausgewiesen - 14 verhaftet

Beamte des Bundesgrenzschutzes haben am Freitag auf dem Düsseldorfer Flughafen eine Gruppe von englischen Fußballgewalttätern zurück in ihre Heimat geschickt. In Brüssel gab es sogar Festnahmen.
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Düsseldorf - Die Gruppe war aus Manchester in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt eingetroffen und gab auf Nachfrage an, zu einer "Junggesellenparty" in Deutschland reisen zu wollen. Das genaue Ziel ihrer Reise konnten die Personen, zum Teil polizeiregistrierte Hooligans, allerdings nicht benennen.

Vermutlich wollte die Gruppe weiter in die Niederlande, um von dort aus über die Grenze nach Belgien einzureisen. Dort findet am Samstag in Charleroi das EM-Spiel zwischen Deutschland und England statt. Bei den Festgenommenen fand die Polizei niederländische Gulden und Zugfahrkarten nach Amsterdam. Daraufhin verweigerten die deutschen Grenzschutzbeamten den Hooligans die Einreise und ließen sie umgehend nach Manchester zurückfliegen.

In der belgischen Hauptstadt Brüssel wurden ebenfalls am Freitag 14 englische Fußball-Fans festgenommen. Bei der Ankunft der ersten Anhänger von der Insel auf einem großen Brüsseler Bahnhof einen Tag vor dem Spiel zwischen Deutschland und England griffen die Sicherheitskräfte vier "sehr betrunkene und aggressive Fans" auf und brachten das Quartett in die Ausnüchterungszellen. Zehn weitere mutmaßliche Hooligans müssen so lange in Polizeigewahrsam bleiben, bis ihre Personalien mit den Namenslisten registrierter Krawallmacher Hooligans verglichen sind. "Wenn sie auf der Liste stehen, schicken wir sie nach Hause. Wenn nicht, dann können sie gehen", erklärte ein Polizeisprecher.

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