Jörn Andersen: "Ich sollte Löws Assistent werden" - DER SPIEGEL
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Jörn Andersen "Ich sollte Löws Assistent werden"

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Jörn Andersen war als Co-Trainer der Nationalmannschaft vorgesehen - das sagt der Norweger in einem Zeitungsinterview. Sein Vorwurf: Weil er kein Deutscher ist, habe er den Job nicht bekommen.
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Hamburg - "Ich weiß, dass ich einer von zwei bis drei Kandidaten war, die am Ende noch in Frage kamen", sagte Andersen der norwegischen Tageszeitung "Verdens Gang". Der 43-Jährige gab an, mit Bundestrainer Joachim Löw drei Gespräche über den Posten als Co-Trainer geführt zu haben, ehe sich der Nachfolger von Jürgen Klinsmann für Hans-Dieter Flick entschied. "Das ist schade und bitter", klagte Andersen, "das war ein Job, den ich wirklich gerne gemacht hätte."

Nach einem Treffen und zwei Telefonaten mit Löw habe er den Eindruck gehabt, "sein Favorit gewesen zu sein", ergänzte der Ex-Profi, der 1990 mit 18 Treffern die Bundesliga-Torschützenliste anführte. Damals spielte Andersen für Eintracht Frankfurt, er war aber auch für den 1.FC Nürnberg, Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und Dynamo Dresden aktiv. Löw sei begeistert von seinen offensiven Vorstellungen gewesen, sagte Andersen, "aber es war wohl nicht er allein, der bestimmt hat".

Der frühere norwegische Nationalspieler glaubt, dass er den Job nicht bekommen hat, weil er kein Deutscher ist. Andersen ist auf der Suche nach einer neuen Stelle, seit er im Mai als Co-Trainer von Borussia Mönchengladbach gemeinsam mit Chef Horst Köppel beurlaubt wurde.

all/sid