Jogi Löw: DFB-Bundestrainer bis 2016 - DER SPIEGEL
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Löws Zukunft als Bundestrainer "Auf jeden Fall bis 2016"

Bundestrainer Joachim Löw hat seine Absicht bekräftigt, beim DFB zu bleiben - egal wie Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Brasilien abschneidet. Zuletzt gab es Spekulationen über einen Rücktritt nach dem Turnier.
Bundestrainer Löw: "Motivationsexplosion vorstellbar"
Bundestrainer Löw: "Motivationsexplosion vorstellbar"

Bundestrainer Löw: "Motivationsexplosion vorstellbar"

Foto: Marcus Brandt/ dpa
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Hamburg - Unabhängig vom Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) will Bundestrainer Joachim Löw seinen bis 2016 laufenden Vertrag erfüllen. "Stand heute gehe ich davon aus. Auf jeden Fall, ja, bis 2016. So haben wir das entschieden", sagte der 54-Jährige im "Express"-Interview.

Allerdings gibt es immer wieder Spekulationen, dass Löw im Fall des Titelgewinns vorzeitig abtreten könnte. "Das könnte man vielleicht so sehen. Genauso vorstellbar ist aber auch, dass es eine Motivationsexplosion gibt, wenn man Weltmeister ist. Die nächsten Jahre, diesen Erfolg dann zu bestätigen, das ist auch großartig", sagte Löw und erinnerte an den spanischen Erfolgscoach Vicente del Bosque. "Der eine sagt vielleicht: Als Weltmeister ist es jetzt gut, jetzt höre ich auf. Vicente del Bosque hat nach dem WM-Titel 2010 gesagt, jetzt will ich auch noch die EM gewinnen", wird Löw zitiert.

"Warum soll auch etwas geändert werden?"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach gibt sich davon überzeugt, dass Löw auch bei einem WM-Misserfolg Bundestrainer bleibt. "Wir haben die Verträge mit unseren sportlichen Köpfen in der klaren Absicht verlängert, mindestens bis 2016 zusammenzubleiben. Warum soll auch etwas geändert werden? Die Mannschaft bleibt zusammen, der Einzige, der nach der WM vermutlich aufhört, ist Miroslav Klose aus Altersgründen. Der Kader hat eine glänzende Perspektive", sagte Niersbach der "Sport Bild" und fügte an: "Jogi Löw ist ein absolut erstklassiger Trainer, er weiß aber auch, dass der DFB ein erstklassiger Arbeitgeber ist. Ich habe nie eine Spur von Zweifel an ihm aufkommen lassen, auch nicht nach dem EM-Aus 2012 gegen Italien."

Löw hatte den Posten des Bundestrainers nach der WM 2006 in Deutschland übernommen. Bei der EM 2008 führte er die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bis ins Finale (0:1 gegen Spanien) bei der WM 2010 (0:1 gegen Spanien) und der EM 2012 (1:2) gegen Italien scheiterte Deutschland jeweils im Halbfinale.

Nach der WM in Brasilien muss sich Löw einen neuen Assistenten suchen, da Hansi Flick DFB-Sportdirektor wird. "Das nächste Länderspiel nach der WM ist erst im September, da haben wir noch genug Zeit, eine gute Lösung zu finden. Ich habe drei, vier Leute im Kopf, mit denen es passen könnte", sagte Löw.

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mon/sid