Kahn sieht Parallelen zu Klopp - DER SPIEGEL
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Disput mit ZDF-Moderator Kahn sieht Parallelen zu Klopp

"Ich musste auch lernen, meine Emotionen besser zu kanalisieren": Oliver Kahn hat sich im SPIEGEL zu den TV-Ausrastern von Dortmunds Trainer Jürgen Klopp geäußert. Der Ex-Bayern-Torhüter sieht Parallelen zu seinem eigenen Verhalten.
ZDF-Experte Kahn: "Ottmar Hitzfeld für Contenance bewundert"
ZDF-Experte Kahn: "Ottmar Hitzfeld für Contenance bewundert"

ZDF-Experte Kahn: "Ottmar Hitzfeld für Contenance bewundert"

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Hamburg - Der ZDF-Experte und ehemalige Nationaltorwart Oliver Kahn entdeckt zwischen sich und Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp "durchaus Parallelen". Im SPIEGEL sagte Kahn über die Gereiztheit Klopps bei dessen jüngsten Fernsehauftritten: "Ich musste als Torwart auch lernen, in gewissen Ausnahmezuständen die Emotionen besser zu kanalisieren. Ich habe damals bei Bayern immer unseren Trainer Ottmar Hitzfeld bewundert, der hat immer die Contenance bewahrt."

Klopp hatte sich am Mittwoch nach dem 0:3 im Champions-League-Hinspiel bei Real Madrid über "doofe Fragen" beklagt. ZDF-Moderator Jochen Breyer hatte Klopp gefragt, ob das Ausscheiden des BVB nicht schon besiegelt sei. "Sie haben gerade gesagt, wir treten natürlich an, aber die Sache ist durch, oder?"

Klopp konterte: "Wie könnte man mir Geld überweisen für meinen Job, wenn ich heute hier sagen würde, die Sache ist durch? Das wäre genauso doof, als wenn ich sagen würde, wir hauen die sicher weg."

Watzke: Künstliche Empörung"

Es war nicht das erste Mal, dass Klopp nach einer Niederlage mit Journalisten aneinander geriet. Auch mit Kahn stritt der BVB-Trainer sich schon im Anschluss an ein Champions-League-Spiel. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verteidigte Klopp. "Wir wollen echt sein", sagte Watzke dem SPIEGEL: "Ich höre überall, dass die Leute gelangweilt sind von rundgeschliffenen, austauschbaren Aussagen. Wenn dann mal jemand die Sache auf den Punkt bringt, verfällt manch ein Medium in künstliche Empörung."

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Foto: Bernd Thissen/ dpa
cte