Kirch-Affäre Bayern droht der DFL
München - "Klar und deutlich: Wenn ein Urteil kommt, das wir nicht akzeptieren können, ist es konsequent, dass wir aus den Gremien rausgehen. Wir würden einen Punktabzug nicht mal akzeptieren, wenn wir schon Meister wären. Das ist eine Prinzipienfrage", sagte Rummenigge in einem Interview mit der "Sport-Bild".
Gleichzeitig schloss der AG-Chef aus, dass ein Vertreter des FC Bayern künftig für einen Posten im DFL-Vorstand zur Verfügung stehen werde: "Wir möchten das nicht. Aus Konsequenz."
Klar Stellung bezog Rummenigge auch im Fall Lothar Matthäus, der gegen seinen Ex-Club eine Klage wegen angeblich fehlender Unterlagen und unkorrekter Abrechnung bei seinem Abschiedsspiel eingereicht hat. "Wir haben die Schnauze voll. Lothar ist ab sofort eine Persona non gratissima. Das wird jetzt vor Gericht ausgetragen. Dann hat dieses Gequake ein Ende", betonte der Bayern-Vorstandschef und kündigte an, dass bei einem möglichen Gerichtstermin selbst Präsident Franz Beckenbauer als Zeuge aussagen werde. Beckenbauer galt bisher immer als Mentor von Matthäus.