Kommentatoren-Streit: Beckmann steht im Finale - DER SPIEGEL
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Kommentatoren-Streit Beckmann steht im Finale

Nun ist die Entscheidung offiziell. Nach dem überraschenden Rückzug von Gerd Rubenbauer steht Reinhold Beckmann als Kommentator für das WM-Finale fest. Einen Ersatz für Rubenbauer hat die ARD schon gefunden
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Hamburg -  Wie Heribert Faßbender, WM-Teamchef der ARD, bestätigte, wird Reinhold Beckmann für die ARD am 9. Juli in Berlin das Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft kommentieren. "Ihm werde viel Fußball-Sachverstand bescheinigt", so Faßbender. "Reinhold Beckmann hat auch das Italien-Länderspiel sehr gut kommentiert, was nicht ganz einfach war." 

Als Ersatz für Rubenbauer hat sich die ARD für Gerd Gottlob entschieden, der "im Wechsel mit Reinhold Beckmann und Steffen Simon die 24 WM-Spiele kommentieren wird", so Faßbender. Zugleich zeigte sich der ARD-Teamleiter enttäuscht über Rubenbauers Verzicht. Ursprünglich habe er auf sein Vorschlagsrecht bezüglich des Finalkommentars verzichten und die Personalentscheidung den ARD-Sportchefs überlassen wollen. "Aber Gerd Rubenbauer ist dem zuvorgekommen mit dem für mich nicht nachvollziehbaren Rücktritt", so Faßbender, der verlauten ließ, der 57 Jahre alte Bayer reagiere schon einmal dünnhäutig.

Als Grund für seinen Rückzug hatte Rubenbauer angegeben, Faßbender hätte ihn im Gegensatz zu Beckmann nicht über die Lage informiert. Der WM-Teamchef der ARD ist da vollkommen anderer Ansicht: Über BR-Sportchef Werner Rabe sei er über Rubenbauers Absicht informiert gewesen. Ein Gespräch mit Rubenbauer habe er darum nicht mehr für erforderlich gehalten.

knu/sid

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