Kurzpässe: Barcelona protestiert gegen Messi-Gelb, Bayern im Reichen-Club - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Barcelona protestiert gegen Messi-Gelb, Bayern im Reichen-Club

Eine Gelbe Karte und ihre Folgen: Weil Lionel Messi zu Unrecht verwarnt wurde, regte sich Barcelonas Trainer auf und wurde auf die Tribüne verwiesen. Der Club will sich beides nicht gefallen lassen. Die unterlegenen Bayern sind immerhin finanziell vorn dabei. Gegen José Mourinho wird nicht mehr ermittelt.
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Hamburg - Die englische Polizei hat ihre Ermittlungen gegen Trainer José Mourinho vom italienischen Meister Inter Mailand wegen des Verdachts auf Körperverletzung eingestellt. Das teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit. Der Portugiese war zunächst beschuldigt worden, nach dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester United (0:2) im März auf dem Weg zum Mannschaftsbus einen englischen Fan ins Gesicht geschlagen zu haben.

Der FC Barcelona lässt die Gelbe Karte gegen Lionel Messi aus dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals gegen Bayern München (4:0) bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) anfechten. Das teilte der Club am Donnerstag auf seiner Internet-Seite mit. Zudem will Barcelona gegen den Platzverweis von Trainer Josep Guardiola Protest einlegen.

Messi war in der 17. Minute wegen einer angeblichen Schwalbe nach einer Attacke seines Gegenspielers Christian Lell vom englischen Schiedsrichter Howard Webb verwarnt worden. Guardiola hatte sich darüber so sehr aufgeregt, dass er auf die Tribüne geschickt wurde.

Bayern München, in der Champions League von Barcelona vorgeführt, gehört immerhin zu den fünf reichsten Fußball-Clubs der Welt. Das will jedenfalls das Wirtschaftsmagazin "Forbes" ermittelt haben. Demnach gehören die Bayern zu der Handvoll Fußballvereine, deren Wert mehr als eine Milliarde US-Dollar beträgt. Zu diesen zählen zudem Manchester United, Real Madrid, Arsenal London und der FC Liverpool.

Dem Magazin zufolge konnte die Rezession den Clubs aufgrund langfristiger TV- und Sponsorenverträge bislang nur wenig schaden. Der Durchschnittswert der 25 reichsten Clubs der Welt stieg im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 597 Millionen Dollar. Dabei erzielten diese Vereine in der Saison 2007/08 im Schnitt Betriebseinnahmen von 42 Millionen Dollar, was einen Anstieg von rund 20 Prozent bedeutet.

Der rumänische Verband hat am Donnerstag Trainer Victor Pituca entlassen und damit die Konsequenzen aus der bislang enttäuschend verlaufenden WM-Qualifikation gezogen. "Piturca ist von seinem Posten freigestellt worden. Eine Entscheidung über den Nachfolger ist aber noch nicht getroffen worden", sagte Dumitru Dragomir, der Präsident der rumänischen Fußball-Liga.

Ausschlaggebend für die Freistellung war die 1:2-Pleite in der WM-Qualifikation gegen Österreich am 1. April. Mit nur vier Punkten aus fünf Spielen rangieren die Rumänen derzeit hinter Serbien (12 Punkte), Frankreich (10), Litauen (9) und Österreich (7) in der Europa-Gruppe 7 nur auf einem enttäuschenden fünften Platz.

Hertha BSC ist offenbar an einer Verpflichtung von Welttorjäger Lucas Ramon Barrios vom chilenischen Club CSD Colo Colo Santiago interessiert. Barrios' Berater Ronald Baroni sagte der "Bild"-Zeitung: "Hertha war hier und hat Interesse." Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß bestätigte den Kontakt: "Ja, wir haben Barrios beim Spiel in der Copa Libertadores gegen Quito angeschaut, später mit ihm gesprochen. Er ist ein sehr interessanter Spieler."

Der 24-Jährige, der 2008 mit 37 Treffen laut Statistik der International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) der erfolgreichste Torjäger der 60 besten Ligen der Welt war, könnte Andrej Woronin ersetzen. Hinter dem Verbleib des vom FC Liverpool ausgeliehenen Ukrainers steht ein Fragezeichen. Er soll nur gekauft werden, wenn Hertha die Champions League erreicht.

goe/sid

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