Kurzpässe: Bhutan schlapp, Kaká noch reicher - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Bhutan schlapp, Kaká noch reicher

Bhutan wird nicht an der Fußball-WM 2010 teilnehmen, das Königreich zog sich aus der Qualifikation zurück. Jürgen Klinsmann wurde erfolgreich operiert. Italiens Topverdiener Kaká bekommt noch mehr Geld. Spaniens Nationaltrainer hat sich ein Schweigegelübde auferlegt.
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Hamburg – Wie der Fußball-Weltverband Fifa heute mitteilte, habe sich Bhutan außer Stande gesehen, ein WM-Qualifikationsspiel der Asienzone gegen Kuweit zu organisieren. Deshalb habe sich der im Norden an Tibet und im Süden an Indien grenzende Staat im Himalaya aus der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika zurückgezogen. Zuvor hatten bereits der Inselstaat São Tomé und Príncipe sowie die Zentralafrikanische Republik ihren Verzicht erklärt.

Brasilianischer Ballkünstler Kaká: Topverdiener in der Serie A

Brasilianischer Ballkünstler Kaká: Topverdiener in der Serie A

Foto: AFP

Nach Informationen der italienischen Tageszeitung "Tuttosport" erhält Mittelfeldstar Kaká vom AC Mailand eine Gehaltserhöhung um 30 Prozent. Damit soll sich das Jahressalär des brasilianischen Nationalspielers auf rund acht Millionen Euro netto belaufen. Schon vorher war der 25-jährige Kaká der Spieler mit dem höchsten Gehalt in der italienischen Serie A. Am zweitmeisten erhält Weltmeister Francesco Totti (AS Rom) mit geschätzten 5,46 Millionen Euro.

Für mehr Sicherheit in den Stadien Italiens sollen künftig speziell ausgebildete Wachleute sorgen. Ab März 2008 sollen sogenannte Stewards eingesetzt werden. Die Polizei soll künftig nur noch außerhalb der Stadien für Ordnung sagen.

Jürgen Klinsmann wurde in Hannover erfolgreich an der Bandscheibe operiert. "Der Eingriff war unvermeidbar", sagte der ehemalige Bundestrainer. Heute flog Klinsmann in die USA zurück, wo der 43-Jährige mit seiner Familie lebt. Das Länderspiel der DFB-Auswahl am Mittwoch in Köln gegen Rumänien hatte Klinsmann am Fernseher verfolgt. "Ich freue mich für die Trainer, die Betreuer und vor allem auch für die Spieler", so Klinsmann.

Spaniens umstrittener Nationaltrainer Luis Aragonés will bis zur EM im nächsten Jahr nicht mehr mit der Presse sprechen. Er sei so erbost über die Medienkritik am Auswahlteam, dass er bis dahin weder Pressekonferenzen noch Interviews geben werde. Nach dem 2:0-Sieg Spaniens gegen Lettland war Aragonés erstmals nicht zur obligatorischen Pressekonferenz erschienen. Beim Spiel gegen die Letten wurde der 69-Jährige im Stadion ausgepfiffen, in den Medien bekam sein Team erneut schlechte Noten. Meldungen über seinen bevorstehenden Rücktritt ließ Aragonés dementieren.

Trotz des Ausrasters von Luiz Felipe Scolari am Mittwoch im EM-Qualifikationsspiel gegen Serbien (1:1) haben sich Portugals Nationalspieler für ihren Trainer ausgesprochen. Der 58-jährige Scolari hatte an der Außenlinie den serbischen Spieler Ivica Dragutinovic geschlagen. "Er ist und bleibt für uns Führungsfigur, Respektsperson und ein guter Mensch", hieß es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Auswahlkicker. Der aus Brasilien stammende Scolari selbst lehnte im portugiesischen Staatssender RTP einen Rücktritt ab. Die Uefa, die Ermittlungen eingeleitet hat, will sich am kommenden Mittwoch mit dem Fall beschäftigen.

ach/sid/dpa

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