Kurzpässe: Borowski bleibt in Bremen - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Borowski bleibt in Bremen

Er wurde häufig als möglicher Nachfolger von Michael Ballack gehandelt, doch Tim Borowski wird nicht nach München wechseln - zumindest Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs ist davon überzeugt. Bei einem anderen Nationalspieler ist er sich da nicht so sicher.
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Hamburg - "Das ist gar kein Thema", sagte Allofs dem Münchner "Merkur" zu einen möglichen Wechsel Borowskis. "Es gab keinerlei Gespräche, und, was noch wichtiger ist: Tim hat mir gegenüber versichert, dass er sich in Bremen absolut wohl fühlt und gar nicht an einen Wechsel denkt. Selbst wenn es zu einer Kontaktaufnahme der Bayern kommen sollte." Das wird es nach Uli Hoeneß ohnehin nicht: "Borowski ist ein großartiger Spieler, aber es ist ganz sicher, dass er nicht zum FC Bayern wechseln wird", sagte der Manager des Rekordmeisters dem Pay-TV-Sender Premiere.

Bei einem möglichen Transfer von Lukas Podolski sieht Allofs Werder Bremen dagegen in der schlechteren Position. "Ich bin überzeugt, die Bayern sind da schon etwas voraus", sagte der 49-Jährige. "Bayern ist ein guter Klub, für den vieles spricht. Auch im Fall Podolski." Ganz chancenlos sei Werder indes nicht, auch für Bremen spreche vieles: "Junge Spieler können sich bei uns gut entwickeln, wie das Beispiel Miroslav Klose zeigt. Ich könnte mir das bei Podolski ähnlich vorstellen."

In Spanien wird das älteste Fußball-Stadion der Primera Division ein Fall für die Abrissbirne. Die legendäre Arena "San Mames" von Athletic Bilbao aus dem Jahr 1913 wird ab 2008 abgetragen und soll in dem gleichnamigen Stadtteil als Neubau mit rund 52.000 Plätzen wieder aufgebaut werden. Die Vereinsführung des Clubs, bei dem Jupp Heynckes von 1992 bis 1994 Trainer war, und die Stadt Bilbao verständigten sich auf einen Entwurf, der sich "an den modernen WM-Stadien in Deutschland" orientieren soll.

Theo Zwanziger, Geschäftsführender Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" ein hartes Vorgehen gegen Rassismus im Fußball angekündigt. "Rassismus ist nicht nur ein sichtbares Gift, es ist häufig ein schleichendes Gift. Und dieses schleichende Gift lässt sich nur durch eine Politik der Null-Toleranz bekämpfen." Der DFB werde das Reglement des Weltverbandes Fifa, das am 1. April verabschiedet wurde und bei rassistischen Vorfällen Strafen wie Punktabzug oder sogar Zwangsabstieg vorsieht, "strikt anwenden". Gerade in Ostdeutschland müsse man Fußball "als Integrationsfaktor noch mehr nutzen", so Zwanziger weiter. Er räumte das "ein oder andere Problem" im Osten ein. Vor der WM habe er indes keine Angst, auch wenn es in der Natur der Sache liege, "dass bei Großereignissen auch immer Chaoten versuchen, negative Botschaften zu übermitteln und Krawall zu machen. Aber das werden wir zu verhindern wissen, oder so klein halten, dass es nicht zum Flächenbrand wird".

hut/sid

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