Kurzpässe Boulahrouz droht Gefängnisstrafe
Hamburg - Khalid Boulahrouz vom Hamburger SV muss am 4. Mai vor dem Hamburger Amtsgericht erscheinen. Dem niederländischen Nationalspieler wird "Fahren trotz Fahrverbots" vorgeworfen. Ihm droht damit eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldbuße. Boulahrouz soll im vergangenen Jahr während eines einmonatigen Fahrverbots erwischt worden sein, als er mit seinem Auto eine rote Ampel überfahren hat. Er hatte zuvor den Führerschein angeblich wegen mehrfacher Missachtung des Rotlichts entzogen bekommen. Der Staatsanwalt hat in dem Fall eine Geldstrafe von 85.000 Euro beantragt, der Richter setzte jedoch eine Hauptverhandlung an.
Jürgen Klinsmann wird am Mittwoch nach Turin reisen, um sich das Rückspiel Champions-League-Viertelfinale zwischen Juventus und dem FC Arsenal (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) anzusehen. Im Hinspiel hatte Arsenal 2:0 gesiegt. Der Bundestrainer hat vor, sich ein Bild über die aktuelle Verfassung von Arsenal-Torhüter Jens Lehmann zu machen. Ob dieser dann auch im Tor der deutschen Nationalmannschaft bei der WM stehen wird, will Klinsmann Anfang Mai verkünden.
Englands Nationalmannschaftskapitän David Beckham geht mit großen Erwartungen in die WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) und erhöht den Druck auf sich und seine Kollegen. "Wir können uns keine Entschuldigungen mehr leisten. Mit dem Talent, das die Mannschaft besitzt, müssen wir mit dem Ziel in das Turnier gehen, ganz weit zu kommen", sagte der Profi von Real Madrid. "Da gibt es keine Ausflüchte und kein Gejammer - ich weiß, dass wir großes Potential besitzen", fügte Beckham hinzu. England trifft in der Vorrunde auf Schweden, Trinidad/Tobago sowie Paraguay und kann theoretisch schon im Achtelfinale auf Gastgeber Deutschland treffen. Seinen bislang einzigen WM-Titel hatte das Team 1966 im eigenen Land gewonnen.
pav/sid/dpa