Kurzpässe Constantini muss gehen, Zidanes Sohn trainiert bei Real
Trainer Constantini: Nur noch bis Jahresende auf der österreichischen Bank
Foto: dapdHamburg - Österreich begibt sich nach dem Aus in der EM-Qualifikation auf Trainersuche. Teamchef Dietmar Constantini erfülle seinen Vertrag zwar planmäßig bis Jahresende, danach solle aber ein neuer Trainer der Nationalmannschaft zu mehr Erfolg verhelfen. Das gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) bekannt. Constantinis Vertrag werde nicht verlängert. Die ÖFB-Elf hatte am Dienstagabend mit einem 0:0 gegen die Türkei in Wien die letzte Chance auf das Ticket für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine im kommenden Jahr verspielt.
Der dreimalige Weltfußballer Zinédine Zidane hat sein Talent offenbar vererben können. Sein erst 16 Jahre alter Sohn Enzo nahm am Training der ersten Mannschaft Real Madrids teil. Dabei stand der Nachwuchsspieler gemeinsam mit dem deutschen Nationalspieler Mesut Özil sowie den ehemaligen Weltfußballern Cristiano Ronaldo und Kaká auf dem Platz.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in den Jahren 2009 und 2010 einen Gewinn in Höhe von insgesamt 4,6 Millionen Euro gemacht. Diese Bilanz zog Schatzmeister Horst R. Schmidt. Im Jahr 2009 standen den Einnahmen in Höhe von 160,3 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von 157,4 Millionen Euro gegenüber, im vergangenen Jahr hatte der DFB 177,2 Millionen Euro Einnahmen und 175,5 Millionen Euro Ausgaben. Die Rückstellungen des Verbandes betragen wie in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro.
Werder Bremens Manager Klaus Allofs hat sich von den Schmähungen anonymer Werder-Fans gegen den Erzrivalen Hamburger SV distanziert. Werder-Anhänger hatten den HSV vor dem Nordderby am kommenden Samstag auf einem Rasenstück vor dem Weserstadion beleidigt. Mit einem Unkrautvernichtungsmittel ätzten sie Beschimpfungen in den Rasen. "Ich finde das überhaupt nicht gut. Ich bin ein absoluter Verfechter sportlicher Rivalität, und es gibt für mich auch nichts Schöneres, als gegen den HSV zu gewinnen und in der Tabelle vor ihm zu stehen. Aber wir brauchen keine Gewalt, keine Hassparolen und keine Beschädigung öffentlichen Gutes", sagte Allofs.