Kurzpässe: Entwarnung bei Mertesacker, Aue legt Einspruch ein - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Entwarnung bei Mertesacker, Aue legt Einspruch ein

Ein Nationalverteidiger von Werder Bremen ist bei einem Zusammenprall glimpflich davongekommen. Ein Zweitligist protestiert gegen eine Niederlage. Ein Regionalligist will gegen seine Anhänger vorgehen. Ein deutscher Trainer ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten gefeuert worden.
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Hamburg - Per Mertesacker und Hugo Almeida sind mit ihren Verletzungen bei der Bundesliga-Partie von Werder Bremen in Mönchengladbach (2:2) glimpflich davongekommen. Die Spieler zogen sich nicht die befürchteten Brüche im Gesicht oder Gehirnerschütterungen zu. Das teilte der Verein heute mit. Mertesacker zog sich beim Zusammenprall mit Steve Gohouri eine tiefe Fleischwunde zu, die mit mehreren Stichen genäht werden musste.

Zweitligist Erzgebirge Aue hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) und beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gegen die Wertung des Punktspiels beim SC Freiburg (4:5) Einspruch eingelegt. Er richtet sich gegen eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych, der nach einem Foulspiel in der 51. Minute weiterspielen ließ, obwohl die Auer Spieler einen Pfiff des Unparteiischen gehört haben wollen. Die Breisgauer erzielten kurz darauf den Treffer zum 3:2 durch Roda Antar.

Nach der Hetzjagd von vermummten Anhängern auf seine Profis hat Dynamo Dresdens Geschäftsführer Volkmar Köster Konsequenzen angekündigt. "Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang und wir werden entschieden dagegen vorgehen", sagte Köster der "Sächsischen Zeitung". Heute Morgen traf sich der Vorstand des Regionalligisten auf der Geschäftsstelle zu einem Krisengespräch. Dabei wurde auch über die Äußerungen der Spieler Marco Vorbeck und Alexander Ludwig diskutiert, die Köster für die Angriffe eine Mitschuld gaben. Köster hatte nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück am Sonntag erklärt, dass jeder Fan ein Recht habe, seinen Unmut zu äußern.

Zweitligist 1. FC Köln muss den Rest der Saison auf Stürmer Matthias Scherz verzichten. Der 35-Jährige zog sich in der Partie gegen den SC Paderborn (1:1) einen Riss des Syndesmosebandes zu. "Die Saison ist gelaufen", sagte er heute. Er muss zwei Wochen Gips tragen und vier weitere Wochen eine Gehschiene.

Eine Woche nach der Entlassung von Winfried Schäfer in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Meister Al Ahli Dubai musste Reiner Hollmann bei Al Nasr Dubai den Hut nehmen. Die Trennung vom 57-Jährigen, der seit rund zehn Jahren bei insgesamt vier Clubs am Persischen Golf arbeitete, wurde nach dem Aus des Tabellensiebten im Pokal-Viertelfinale gegen Schlusslicht Fujeirah vollzogen.

bri/dpa/sid