Kurzpässe Hleb trainiert in Augsburg, Töre fällt wochenlang aus
Mittelfeldspieler Hleb: Hält sich beim FC Augsburg fit
Foto: dapdHamburg - Nach seinem Aus beim VfL Wolfsburg hält sich der Weißrusse Alexander Hleb derzeit beim FC Augsburg fit. Der 30-Jährige habe darum gebeten, "am geregelten Trainingsbetrieb teilnehmen zu können, um nach dem Rehatraining auch wieder fußballspezifisch im Team trainieren zu können", teilte Augsburgs Geschäftsführer Andreas Rettig am Montag mit. Allerdings strebe der Club keine Verpflichtung des Mittelfeldakteurs an, hieß es. Hleb steht eigentlich noch beim spanischen Meister FC Barcelona unter Vertrag.
Der Hamburger SV muss sechs Wochen auf Mittelfeldspieler Gökhan Töre verzichten. Der Deutsch-Türke hatte sich im Trainingslager in Marbella bei einem Testspiel am Freitag gegen KSC Lokeren (3:1) das Knie verdreht und dabei einen Meniskuseinriss erlitten. Die Diagnose bestätigte der HSV. Töre war bereits am Sonntag nach Hamburg zurückgekehrt, wo er am Donnerstag operiert werden soll.
Der israelische Fußballverband Ifa wird der Spielmanipulation verdächtigt. Die Polizei in Jerusalem verhörte Präsident Avi Luzon acht Stunden lang. Ihm wird vorgeworfen, gegen Bestechungsgelder Ergebnisse von Partien sowie Schiedsrichter beeinflusst zu haben. Luzon bestreitet die Vorwürfe und wurde gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Das Land verlassen darf er allerdings nicht. "Luzon kann jederzeit erneut befragt werden", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Laut israelischen Medienberichten wurden zuvor bereits weitere Verbandsmitglieder, Spieler, Trainer und Schiedsrichter zur möglichen Affäre befragt. Die Zeitung "Haaretz" hatte berichtet, dass die Besitzer des Erstligisten Hapoel Petah Tikvah, IFA-Offizielle und das organisierte Verbrechen an den Manipulationen beteiligt gewesen sein sollen.
Zweitligist Dynamo Dresden geht mit juristischen Mitteln gegen drei Mitglieder der ehemaligen Führungsspitze vor. Wie der Club bekannt gab, hat er gegen den früheren Hauptgeschäftsführer Bernd Maas, Ex-Sportdirektor Ralf Minge und den einstigen Geschäftsführer Markus Hendel einen Mahnbescheid beantragt, um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler aus deren Zeit der Geschäftsführung nicht verjähren zu lassen.
Die spanische Staatsanwaltschaft hat eine Inhaftierung für den Präsidenten des FC Sevilla, José María del Nido, beantragt. Der Clubchef war im Dezember 2011 wegen Verwicklung in einen Finanzskandal zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts in Málaga ist noch nicht rechtskräftig, weil Del Nido es vor dem Obersten Gerichtshof anfechten ließ.
Nationalspieler Simon Rolfes von Bayer Leverkusen hat im Testspiel am Sonntag gegen RKC Waalwijk/Niederlande (1:3) nach einem Foulspiel eine Kapselverletzung im Sprunggelenk erlitten. Eine Kernspin-Untersuchung soll über die Schwere der Blessur und eine eventuelle Pause für den defensiven Mittelfeldspieler Aufschluss geben.
Nach nur sechsmonatiger Amtszeit hat sich der dänische Meister FC Kopenhagen von Trainer Roland Nilsson getrennt. Nachfolger wird Clubangaben zufolge Sportdirektor Carsten Vagn Jensen, der auch sein bisheriges Amt weiterführen soll. Der 48-jährige Nilsson hatte den Verein erst am 1. Juli als Nachfolger des zum 1. FC Köln gewechselten Norwegers Ståle Solbakken übernommen.
Der brasilianische Verein FC Santos wird die 1997 gegründete Frauenabteilung schließen, auch um den Verbleib von Jungstar Neymar finanzieren zu können. Im Club wurden Spielerinnen wie Marta, Cristiane, Erika und vieler weiterer Nationalspielerinnen des Landes ausgebildet.
Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat Steffen Heidrich als neuen Sportdirektor präsentiert. Die genaue Vertragslaufzeit für den 44-Jährigen wolle der Verein noch festlegen, sagte Präsident Bernd Keller. Mit der Verpflichtung von Heidrich rückt Teamkoordinator Günther Borosinski von seiner Aufgabe ab und kümmert sich nun vermehrt um wirtschaftliche Dinge im Verein.