Kurzpässe: Klose trifft, Mainz wartet, Juve kämpft - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Klose trifft, Mainz wartet, Juve kämpft

Traumhafter Einstand: Miroslav Klose hat bei seinem ersten Testspiel für Lazio Rom fünf Tore geschossen. Die Uefa hat die beiden möglichen Gegner des FSV Mainz in der Qualifikation zur Europa League ausgelost. Außerdem: Juventus Turin kämpft um eine verlorene Meisterschaft.
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Hamburg - Nationalspieler Miroslav Klose hat in seinem ersten Testspieleinsatz für Lazio Rom fünf Tore in einer Halbzeit erzielt. Der deutsche Stürmer war damit beim 16:0-Sieg gegen eine Auswahlmannschaft aus Auronzo di Cadore bester Schütze des italienischen Erstligisten. Klose war Anfang Juni ablösefrei vom FC Bayern nach Italien gewechselt und hatte bei Lazio einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Die möglichen Gegner des Bundesligisten FSV Mainz 05 in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League stehen fest: Bei der Auslosung am Freitag in Nyon (Schweiz) wurde dem Tabellenfünften der vergangenen Saison der Gewinner der Zweitrunden-Partie zwischen Gaz Medias (Rumänien) und Kuopio PS (Finnland) zugelost. Das Hinspiel am Donnerstag haben die Finnen 1:0 gewonnen. Die dritte Runde wird am 28. Juli und am 4. August ausgetragen. Der Sieger zieht in die Playoff-Runde ein (18. und 25. August), in der es um die Tickets für die Gruppenphase geht.

Am 26./27. Juli und 2./3. August findet die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League statt. Unter anderem muss sich Dynamo Kiew, Zweiter der ukrainischen Liga, gegen Rubin Kasan aus Russland behaupten. Der portugiesische Tabellenzweite Benfica Lissabon trifft auf Trabzonspor, das in der türkischen Liga nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter Fenerbahce Istanbul landete. Die Glasgow Rangers empfangen Glasgow den schwedischen Club Malmö FF/HB Tórshavn.

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin will weiter um den Meisterschaftstitel des Jahres 2006 kämpfen. Juve-Präsident Andrea Agnelli kündigte rechtliche Schritte gegen einen Beschluss des italienischen Verbandes FIGC an. Der Verband hatte eine Klage der Turiner abgewiesen, mit der Juve den verlorenen Meistertitel 2006 zurückgewinnen wollte. Der Traditionsclub hatte seine Klage mit neuen Erkenntnissen begründet. Demnach soll auch Inter Mailand, das nachträglich zum Champion 2006 gekürt worden war, in Spielabsprachen verwickelt gewesen sein. Das FIGC-Gericht sah die Gründe für den Einspruch allerdings als nicht ausreichend an.

klu/dpa/sid/dapd