Kurzpässe: Messi schreibt Geschichte, Serbe geht zu Fuß zur WM - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Messi schreibt Geschichte, Serbe geht zu Fuß zur WM

Vier Tore im Viertelfinale der Champions League - das hat noch keiner vor ihm geschafft: Lionel Messi sorgt weiter für Superlative. Ein serbischer Fan hat sich zu Fuß auf den Weg nach Südafrika gemacht. Ein Spieler des SV Meppen brach sich das Schienbein - und sah anschließend Rot.
Barcelona-Stürmer Messi: Star des Camp Nou
Barcelona-Stürmer Messi: Star des Camp Nou

Barcelona-Stürmer Messi: Star des Camp Nou

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
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Hamburg - Lionel Messi hat Geschichte geschrieben: Als erster Spieler erzielte der 22-jährige Weltfußballer vom FC Barcelona in einem Viertelfinale der Champions League vier Tore. Messi war am Dienstagabend im Rückspiel gegen den FC Arsenal beim 4:1-Erfolg vierfacher Torschütze der Katalanen. Insgesamt waren seit Bestehen der Champions League (1992) nach Angaben des Statistikdienstes Impire sechs Spieler viermal in einer Begegnung der Königsklasse erfolgreich. Dies waren Marco van Basten beim 4:0-Erfolg des AC Mailand gegen IFK Göteborg am 25. November 1992, Simone Inzaghi beim 5:1 von Lazio Rom gegen Olympique Marseille am 14. März 2000 (2. Gruppenphase), Dado Prso beim 8:3 des AS Monaco gegen Deportivo La Coruna am 5. November 2003, Ruud van Nistelrooy beim 4:1 von Manchester United gegen Sparta Prag am 3. November 2004 und Andrej Schewtschenko beim 4:0 des AC Mailand bei Fenerbahce Istanbul am 23. November 2005.

Aus Verärgerung über die enttäuschenden Leistungen der Mannschaft von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, die nach zwölf Liga-Pleiten in der laufenden Saison auf Tabellenrang sieben abgerutscht ist, hat Clubpräsident Jean-Claude Blanc seinen Spielern mit der Aussetzung der Gehaltszahlung gedroht. Eine Zahlung soll erst erfolgen, wenn die Mannschaft wieder einen Sieg landet. Dies berichtete die Turiner Tageszeitung "La Stampa" am Mittwoch. "Unsere Aufgabe ist, die Gehälter zu zahlen, eure Pflicht ist, gut zu spielen", soll der Präsident den Spielern nach Angabe der Zeitung gesagt haben. Bei einem Treffen mit der Mannschaft verlangte Blanc "Engagement und professionelles Verhalten". Das Minimalziel für die Saison, der sportlich wie finanziell wichtige Einzug in die Champions League, ist nach dem 0:3-Debakel von Juve in Udine am vergangenen Samstag fast verspielt.

Stürmer Lucas Barrios von Borussia Dortmund hat sich im Training einen Bluterguss zugezogen. Der Einsatz des Torjägers in der Partie des Tabellenvierten beim FSV Mainz 05 ist aber nicht gefährdet. "Der Bluterguss ist harmlos. Er kann spielen", sagte eine Sprecherin des Clubs am Mittwoch. Im Gegensatz dazu sieht es bei Sebastian Kehl schlecht aus. Der Dortmunder Kapitän verletzte sich am Ostersamstag beim 2:1 Sieg gegen Bremen. Nach Club-Angaben handelt es sich um einen Faserriss auf der linken Seite des Adduktorenansatzes. Damit fällt Kehl drei bis vier Wochen aus.

Ein serbischer Fan hat sich auf eine abenteuerliche Reise zur WM nach Südafrika begeben. Der 39-jährige Sasa Jovic, Anhänger des deutschen Gruppengegners, will die 16.000 Kilometer lange Route zum Kap vor allem zu Fuß bewältigen. Jovic startete seinen Marsch in der Stadt Cacak und führt nur einen Rucksack mit sich. Die meiste Zeit will er sich auf abgelegenen Straßen zu Fuß fortbewegen, aber auch einige Abschnitte mit Fähren und öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen oder per Anhalter fahren. "Ich habe den Trip ein Jahr lang geplant. Ich werde über Bulgarien, die Türkei, Ägypten, den Sudan, Äthiopien und Botswana reisen", sagte Jovic, der am 13. Juni zu Serbiens Auftaktspiel in der Gruppe D gegen Ghana in Pretoria sein will.

Nicht teilnehmen wird dagegen Südafrikas Ersatztorwart Emile Baron. Der 30-Jährige von Super Sport United Pretoria erlitt im Training eine Schulterverletzung und musste operiert werden. Die Ärzte schließen eine Genesung bis zur WM aus.

1860 München prüft eine Rückkehr ins Olympiastadion. Die Clubspitze bestätigte gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass sich der Verein bei der Suche nach einer neuen Heimspielstätte durchaus mit dem Olympiastadion beschäftige. "Wir denken über die Alternative Olympiastadion nach", so Vizepräsident Franz Maget. Der Umzug von der Allianz Arena ins Olympiastadion würde die Kosten für den Spielbetrieb erheblich senken. In der Arena zahlen die "Löwen" pro Jahr 5,3 Millionen Euro. Einen schnellen Umzug verhindert derzeit die rechtliche Lage. Der bis 2025 laufende Mietvertrag mit den Bayern und ein Kontrakt zwischen der Stadt München und der Allianz Arena Stadion GmbH legen fest, dass im Olympiastadion keine Profi-Fußballspiele stattfinden dürfen. Das letzte Spiel im Olympiastadion bestritt 1860 im April 2005.

Bein gebrochen und dazu noch mit Rot vom Platz geflogen: Wie der "General-Anzeiger" berichtet, war Timo Klemm, Spieler von Oberligist SV Meppen, bei der Partie gegen den SV Bavenstedt in der 69. Minute mit einem Stürmer der gegnerischen Mannschaft zusammengeprallt. Spätere Diagnose im Krankenhaus: Schienbeinbruch. Kurioserweise zeigte der Schiedsrichter dem Pechvogel auch noch die Rote Karte. Der Unparteiische legte den missglückten Abwehrversuch des Meppener Defensivspielers als Notbremse aus.

mib/sid/dpa

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