Kurzpässe Sforza wird Trainer, Shao ein Cottbuser
Hamburg - Ciriaco Sforza wird neuer Trainer des Schweizer Erstliga-Aufsteigers FC Luzern. Der 36-Jährige Ex-Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag für ein Jahr mit Option. Als Spieler des 1. FC Kaiserslautern war er im Herbst 2005 nach Kritik am damaligen Trainer Michael Henke aus dem Kader gestrichen worden und seitdem nicht mehr zum Einsatz gekommen.
Der Schweizer bestritt für die "Roten Teufel" und den FC Bayern 265 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 23 Tore. Mit Kaiserslautern wurde er 1998 Deutscher Meister, in München gewann er 1996 den Uefa-Cup und 2001 die Champions League.
Auch Rene C. Jäggi wird den 1. FC Kaiserslautern endgültig verlassen. Seine Zeit als Vorstandvorsitzender bei den Pfälzern endet am 31. Juli. Der Schweizer lehnte einen vom Verein angebotenen Sitz im Aufsichtsrat ab. Er wolle einem Neuanfang nicht im Wege stehen, sagte Jäggi.
Seinen Titel als Fußballer des Jahres in Tschechien verteidigte Petr Cech. Der 24-Jährige in Diensten des FC Chelsea war im Vorjahr als erster Torhüter überhaupt ausgezeichnet worden. Er setzte sich diesmal gegen Pavel Nedved von Juventus Turin und Tomas Rosicky auf den Plätzen zwei und drei durch. Rosicky wechselt zur kommenden Saison von Dortmund zum FC Arsenal.
Der ehemalige Bundesliga-Trainer Ewald Lienensteht vor einem Engagement beim griechischen Erstligisten Panionios Athen. Der 52-Jährige, der am 9. November 2005 bei Hannover 96 entlassen worden war, ist zu Vertragsverhandlungen in Athen eingetroffen. Im Gespräch ist ein Zweijahres-Kontrakt für Lienen.
Eine Verstärkung aus China hat sich Bundesliga-Aufsteiger Energie Cottbus geangelt. Vom Zweitligisten 1860 München wechselt Nationalspieler Jiayi Shao in die Lausitz. Mit Shaos früherem Arbeitgeber Guoan Peking, der die Transferrechte an dem Mittelfeldspieler hält, habe man sich mündlich geeinigt, sagte Energie-Präsident Michael Stein.
Auf die Dienste seines Routiniers Jürgen Rische kann Zweitligist Eintracht Braunschweig weiterhin bauen. Der 35-jährige Stürmer verlängerte seinen Vertrag bei den Niedersachsen um ein Jahr. In 66 Zweitligaspielen für Braunschweig hat Rische zehn Treffer erzielt.
bri/sid/dpa