Kurzpässe: Skibbe attackiert Lell, Terry will Freispruch - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Skibbe attackiert Lell, Terry will Freispruch

Hertha-Trainer Michael Skibbe hat seinem Kapitän Christian Lell klar die Meinung gesagt. Der wegen Rassismus-Vorwürfen angeklagte John Terry plädiert für einen Freispruch. Und: Raúl ist beim FC Schalke zurück im Mannschaftstraining.
Hertha-Kapitän Lell: Von Trainer Skibbe scharf kritisiert
Hertha-Kapitän Lell: Von Trainer Skibbe scharf kritisiert

Hertha-Kapitän Lell: Von Trainer Skibbe scharf kritisiert

Foto: dapd
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Hamburg - Dicke Luft bei Hertha BSC: Am Sonntag ist es zwischen Trainer Michael Skibbe und Verteidiger Christian Lell zu einem lautstarken Disput gekommen. Dabei soll Skibbe gesagt haben: "Sei froh, dass du die fünfte Gelbe Karte gesehen hast. Du hättest sowieso nicht mehr gespielt." Der "Bild"-Zeitung bestätigte Lell den Sachverhalt. Dem 27-Jährigen hat nach dem Spiel gegen den Hamburger SV (1:2) zudem eine alte Oberschenkelverletzung wieder Probleme bereitet , er fällt für mindestens zwei Wochen aus.

Englands Nationalspieler John Terry hat die gegen ihn erhobenen Rassismusvorwürfe zurückgewiesen. Am Mittwoch begann vor einem Gericht in London die erste Anhörung, Terry selbst war nicht anwesend und ließ seine Aussage von seinen Anwalt verlesen. Dem Verteidiger des FC Chelsea wird vorgeworfen, im Oktober des vergangenen Jahres im Ligaspiel gegen die Queens Park Rangers seinen Gegenspieler Anton Ferdinand rassistisch beleidigt zu haben. Terry droht bei einer Verurteilung eine maximale Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 3.000 Euro.

Schalke 04 hofft auf die Comebacks von Stürmerstar Raúl und Kapitän Benedikt Höwedes. Nach Höwedes ist am Mittwoch auch Raúl ins Mannschaftstraining der "Königsblauen" zurückgekehrt und dürfte am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen den FSV Mainz 05 auflaufen. Der spanische Stürmer hatte beim Schalker 4:1-Sieg am vergangenen Samstag beim 1. FC Köln wegen einer Wadenverhärtung pausieren müssen und anschließend lediglich Lauftraining absolvieren können. Abwehrspieler Höwedes hatte sich zum Rückrundenauftakt einen dreifachen Jochbeinbruch zugezogen.

Der Geschäftsführer des Zweitligisten Dynamo Dresden, Volker Oppitz, ist von seinem Amt zürückgetreten. Der 33 Jahre alte ehemalige Profi, der im Frühjahr 2010 seine Karriere als Fußballer beendet hatte und anschließend in die Geschäftsführung des sächsischen Traditionsvereins gewechselt war, bat bereits am Dienstagabend um seine Ablösung. Ein Nachfolger für den Posten ist noch nicht benannt worden.

leh/sid