Kurzpässe: Tödliche Auswechslung - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Tödliche Auswechslung

In Südafrika kam es zu einer schrecklichen Tat - ein Fußballspieler tötete offenbar aus Wut seinen Mannschaftskameraden. Beim argentinischen Ligaspiel Boca Juniors gegen Gimnasia La Plata brach der Schiedsrichter das Spiel ab, in Chile debütierte ein 14-Jähriger.
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Hamburg - Mit nur 14 Jahren ist Nicolas Millan der jüngste Spieler des chilenischen Profifußballs. Beim Spiel seines Clubs Colo Colo wurde er gegen die Santiago Wanderers in der 79. Minute eingewechselt. Das Talent hatte sogar die Chance, ein Tor zu erzielen, schoss aber knapp über die Latte. Die 0:1 Niederlage seiner Mannschaft konnte er somit nicht verhindern.

Der argentinische Schiedsrichter Daniel Gimenez hat das Punktspiel zwischen Gimnasia La Plata und Champion Boca Juniors Buenos Aires nach der ersten Halbzeit abgebrochen. Nach Aussage des Boca-Vizepräsidenten Pedro Pompilio sei der Schiedsrichter von Gimnasias Präsident Juan Jose Munoz in der Pause bedroht worden. Munoz bestritt die Vorwürfe, während der Unparteiische sich öffentlich nicht zum Vorfall äußerte. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte Gimnasia gegen den ehemaligen Club von Argentiniens Idol Diego Maradona 1:0.

Der südafrikanische Drittliga-Fußballer Emmanuel Lefuna ist am Sonntag vor den Augen der Zuschauer und der Mannschaften von einem Kollegen vor der geplanten Einwechslung am Spielfeldrand erstochen worden. Dies berichtete die Tageszeitung Daily Star am Montag. Der 25-Jährige stand zum Einsatz bereit. Als dessen Mannschaftskollege vom Platz gehen sollte, stach dieser offenbar aus Frust zu. Bevor die Sanitäter eintrafen, war das Opfer bereits verblutet. Die Partie wurde abgebrochen. Die Tat ereignete sich in Pietermartizburg im Norden des Landes.

Luis Aragones bleibt trotz der peinlichen Pleite in Nordirland spanischer Fußball-Nationaltrainer. Nach Ablauf seiner selbst erbetenen zweitägigen Bedenkzeit teilte der 68-Jährige dem spanischen Verband (RFEF) seine Entscheidung mit. "Ich habe nachgedacht und beschlossen weiterzumachen", erklärte Aragones. Zuvor hatten die Verbandsoberen offenbar ein Rücktrittsangebot des Trainers ausgeschlagen und Aragones ihr Vertrauen ausgesprochen. Der Trainer, der den Posten nach der EM 2004 von Inaki Saez übernommen hatte, war nach der 2:3-Niederlage in der Qualifikation zur EM 2008 am Mittwoch in die Kritik geraten.

Peter Pacult hat bei seinem Einstand als Trainer von Rapid Wien im Spiel gegen Red Bull Salzburg Pech gehabt. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte der vom Trainergespann Giovanni Trapattoni/Lothar Matthäus trainierte Tabellenführer Salzburg durch Milan Dudic noch den 1:1 Ausgleich. "Es ist bitter, wenn man ein paar Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich kassiert", kommentierte Pacult.

goe/tsp/sid

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