Kurzpässe: Van Bommel boykottiert van Basten - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Van Bommel boykottiert van Basten

Rücktritte auf Zeit, für immer und in der Halbzeitpause: Mark van Bommel will nicht mehr für die Niederlande spielen - solange der aktuelle Trainer im Amt ist. Dida spielt nie mehr für Brasilien. In der Schweiz ging ein Trainer, bevor das Spiel zu Ende war.
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Hamburg - Sions Trainer Nestor Clausen erklärte in der Halbzeit des Pokalspiels bei La Chaux-de-Fonds (3:1) seinen Rücktritt. Der Argentinier nannte keinen Grund für seinen überraschenden Abschied vom Schweizer Erstligisten. Das gab der Club, der am vergangenen Donnerstag im Uefa-Pokal an Leverkusen (1:3) gescheitert war, bekannt. Demnach habe Clausen, Mitglied der argentinischen Weltmeister-Mannschaft von 1986, dem Team in der Halbzeit beim Stand von 0:1 seine Entscheidung mitgeteilt. Nach dem Spiel, das Sion noch durch einen Hattrick von Sanel Kuljic drehte, unterrichtete Clausen auch Sions Präsident Christian Constantin von seinem Abschied.

Mark van Bommels Entscheidung ist nicht ganz so endgültig. Der niederländische Bayern-Profi wird unter dem amtierenden Trainer Marco van Basten nicht mehr für die niederländische Fußball-Nationalmannschaft spielen. Dies teilte der niederländische Verband KNVB in einer Stellungnahme mit. "Wir haben Mark van Bommels Entscheidung zur Kenntnis genommen und haben sie zu akzeptieren", wird Bondscoach van Basten zitiert. Van Bommel war von van Basten für die EM-Qualifikationsspiele gegen Bulgarien (Samstag) und Albanien (11. Oktober) berufen worden. Wie der KNVB bekannt gab, hatte der 29-Jährige dann gestern mitgeteilt, dass er vorerst nicht mehr zur Verfügung stehe.

Auch Dida verlässt sein Nationalteam, der Brasilianer plant aber keine Rückkehr. "Er hat uns in einem Telefonat mitgeteilt, dass er nicht mehr für Brasilien spielen möchte", erklärte Nationaltrainer Dunga in einem TV-Interview. Der 32 Jahre alte Dida hatte nach dem WM-Aus der Südamerikaner im Viertelfinale unter dem neuen Coach nicht mehr zum Aufgebot für die Länderspiele gegen Norwegen, Wales und Argentinien gehört. Der Schlussmann vom AC Mailand bestritt 92 Länderspiele und gehörte bei drei WM-Endrunden zum Kader Brasiliens, war allerdings erst im vergangenen Sommer beim WM-Turnier in Deutschland die Nummer eins der Seleção.

goe/sid

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