Kurzpässe: Wolfsburg will Friedrich, Rom Luca Toni - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Wolfsburg will Friedrich, Rom Luca Toni

Zufriedenheit zum Fest: Schalkes Trainer Felix Magath blickt - für seine Verhältnisse - geradezu euphorisch auf das ablaufende Jahr zurück. Luca Tonis Zukunft liegt wohl in Rom statt auf der Bayern-Bank. Nationalspieler Arne Friedrich ist in Wolfsburg im Gespräch.
Hertha-Verteidiger Friedrich gegen Wolfsburgs Gentner: Schon in der Rückrunde Kollegen?
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Foto: ddp
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Hamburg - Der VfL Wolfsburg bemüht sich offenbar um Nationalspieler Arne Friedrich vom Tabellenletzten Hertha BSC Berlin. Dies berichtet die "Wolfsburger Allgemeine" auf ihrer Internetseite. Demnach haben die Niedersachsen und ihr neuer Manager Dieter Hoeneß dem kriselnden Hauptstadtclub ein Angebot über acht Millionen Euro für den Kapitän gemacht.

Für den VfL Wolfsburg wäre Friedrich mit seiner Erfahrung aus 69 Länderspielen ein idealer Kandidat für die Innenverteidigung. Hoeneß und Friedrich verbindet seit ihrer gemeinsamen Zeit bei der Hertha ein gutes Verhältnis. Hoeneß war im vergangenen Juni bei den Berlinern als Manager entlassen worden und hatte zu Wochenbeginn in Wolfsburg unterschrieben.

Bayern Münchens Stürmer Luca Toni steht in der Winterpause offenbar vor einem Wechsel zum AS Rom. Wie die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" am Donnerstag vermeldete, hat sich der 32-Jährige mit dem dreimaligen Meister über einen Wechsel in die Serie A geeinigt. AS Rom soll bereit sein, Tonis ausstehendes Gehalt bis zum Saisonende in Höhe von rund drei Millionen Euro netto zu zahlen. Zudem soll der Weltmeister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 erhalten.

Bayern München hatte jüngst die Bereitschaft erklärt, Luca Toni abzugeben. Man sei sogar bereit, ihn kostenlos auszuleihen oder abzugeben, hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß kürzlich im DSF erklärt. Luca Toni war von Bayern-Trainer Louis van Gaal zuletzt nicht mehr berücksichtigt worden. Er hofft, sich durch eine Rückkehr nach Italien einen Platz in der Mannschaft des Titelverteidigers bei der WM 2010 in Südafrika zu erkämpfen.

Magath mit sich selbst zufrieden

Felix Magath hat 2009 als "das sicherlich erfolgreichste Jahr" seiner Trainer-Karriere bezeichnet. Das sagte der Chefcoach und Manager des FC Schalke 04 der Zeitung "Express". Magath gewann mit den Profis des VfL Wolfsburg in der Saison 2008/209 die Deutsche Meisterschaft und belegt mit Schalke nach der Hinrunde dieser Spielzeit Platz zwei hinter Bayer Leverkusen. "Aber es kann im nächsten Jahr noch besser werden", so Magath.

Beim FC Schalke sei das Thema Finanzen "wichtig für mich", sagte der Erfolgscoach. Die Hauptaufgabe sei es, "dass wir den Verein wieder auf eine gesunde Basis stellen". Dann könne der Club wieder agieren. "Im Moment können wir nur reagieren", sagte Magath. Durch die bessere Platzierung und durch das Weiterkommen im DFB-Pokal "haben wir uns schon etwas Luft verschafft". Auf jeden Fall müssen die Gelsenkirchener die Kosten der Lizenzspielerabteilung laut Magath "noch weiter reduzieren, sonst kommen wir nie auf einen grünen Zweig".

Klopp kritisiert Fanverhalten

Jürgen Klopp, der Trainer von Borussia Dortmund, hat die jüngsten Vorkommnisse von Fan-Gruppierungen beim Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart scharf kritisiert. "Slogans wie 'Wenn ihr absteigt, bringen wir euch um!' gehen überhaupt nicht. Totschlag-Drohungen sind völlig inakzeptabel. Und Hass sollten wir als Wort schon einmal komplett streichen", sagte Klopp der "Süddeutschen Zeitung". "Wir müssen schon dafür sorgen, dass Gewaltbereite den Spaß daran verlieren", ergänzte der 42-Jährige. "Da braucht es klare Sanktionen", so Klopp.

Juan Manuel Lillo ist Nachfolger des ehemaligen Weltklasse-Fußballers Hugo Sanchez als Trainer des spanischen Erstligisten UD Almeria. Dies gab der abstiegsgefährdete Club aus Andalusien auf seiner Homepage bekannt. Der Mexikaner Sanchez war am vergangenen Sonntag nach dem 0:2 im Abstiegsduell bei Espanyol Barcelona entlassen worden. Der 44 Jahre alte Juan Manuel Lillo hatte zuvor unter anderem UD Salamanca, Real Saragossa und Real Sociedad San Sebastian trainiert. Er erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende. In der laufenden Saison liegt der Aufsteiger von 2007 auf dem 17. Platz, im Pokal scheiterte Almeria an einem Zweitligisten.

mig/sid/dpa