Kylian Mbappé: "Ich bin manchmal ängstlich" - DER SPIEGEL
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Fußballweltmeister Kylian Mbappé "Ich bin manchmal ängstlich"

Kylian Mbappé ist erst 20, wird aber schon mit Pelé verglichen. Im SPIEGEL spricht der Weltmeister über Selbstzweifel. Und er erzählt, wie er von seinem Trainer Thomas Tuchel fluchen gelernt hat - auf Deutsch.
Stürmerstar Kylian Mbappé
Stürmerstar Kylian Mbappé

Stürmerstar Kylian Mbappé

Foto: Benoit Tessier/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Weltmeister Kylian Mbappé hat zugegeben, dass ihn das Fußballgeschäft bisweilen belastet. "Hier und da kann es einem im Alltag schon überdrüssig werden. Weil sich die Tage gleichen, weil wir immer so viel Aufmerksamkeit bekommen. Das kann manchmal nerven", sagte Mbappé in einem Gespräch mit dem SPIEGEL.

"Ich weiß schon: Ich bin nicht Gott!": Lesen Sie hier das gesamte Interview mit dem Stürmerstar "Wir Fußballer leben in einer Blase, uns ist nicht immer klar, wie privilegiert wir eigentlich sind. Da muss man sich schnell wieder bewusst machen, dass wir zu einer Minderheit gehören, die das Glück hat, ihren Traum auszuleben."

Gleichzeitig berichtet der 20-Jährige von seinen Ängsten zu versagen. "Ich bin manchmal beunruhigt, ich bin ängstlich", sagte der Angreifer, der 2018 mit Frankreich Weltmeister wurde. "Wenn man als Spieler versagt, zweifelt man. Wenn man bei einem großen Match verliert, ist da gleich die Frage: Ist das jetzt das Ende? Es war schön, aber jetzt ist es vorbei! Das hält aber nie lange an, denn das Gute im Fußball ist: Sie haben nicht viel Zeit zum Nachdenken."

Gegenüber dem SPIEGEL berichtet der Stürmer, wie er von seinem Trainer bei Paris Saint-Germain, Thomas Tuchel, gelernt hat, auf Deutsch zu fluchen. "Ich kenne leider keine schönen Wörter auf Deutsch. Nur Schimpfwörter wie Scheiße. Mein Trainer ist Deutscher, und der sagt das ständig, wenn ihn etwas nervt. Scheiße, Scheiße!"

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