Lautern: Sforza nörgelt munter weiter - DER SPIEGEL
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Lautern Sforza nörgelt munter weiter

Der Kaiserslauterer Kapitän Ciriaco Sforza lässt derzeit nur wenige Chancen aus, seinen Wechsel zum Deutschen Meister Bayern München zu forcieren. Jetzt hat er eine mysteriöse "Handbremse" in seinem Noch-Verein ausgemacht.
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Kaiserslautern - Ciriaco Sforza hat erneut Kritik an der FCK-Führung und Trainer Otto Rehhagel geübt. "Es gibt zu wenig klare Entscheidungen zur Optimierung des Erfolgs. Manche Wahrheiten will hier lieber niemand wissen. Irgendwo im Verein ist eine Handbremse", erklärte der 30-jährige Schweizer Nationalspieler in einem Interview mit "Sport-Bild".

Sforza hatte bereits am vergangenen Sonntag seinen Wechsel zu Bayern München angekündigt, weil er beim FCK "sportliche Perspektiven, Konzepte und die Risikobereitschaft" vermisse, "etwas wirklich Großes zu erreichen". Bei seiner Abrechnung sparte Sforza nicht mit Detail-Vorwürfen. Es störe ihn, dass die Fehler der Spieler öffentlich kritisiert, die Fehler von Vereinsseite aber unter den Teppich gekehrt würden.

"Ich würde nie auf die Idee kommen, den FCK zu verlassen, wenn ich den Eindruck hätte, dass ich hier alles erreichen könnte", sagte Sforza, "ich hatte hier eine gute Zeit, aber es fehlt einfach das letzte Fünkchen. Ich will um Titel spielen, deshalb reizt mich München. Der FC Bayern ist eine Top-Adresse. Da spielt die Musik."