Lautern - Stuttgart 1-0: Baslers Befreiungsschlag - DER SPIEGEL
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Lautern - Stuttgart 1-0 Baslers Befreiungsschlag

Nach zwei Niederlagen hat ein Tor von Mario Basler dem 1. FC Kaiserslautern gegen den VfB Stuttgart den ersten Sieg der laufenden Spielzeit beschert.
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Kaiserslautern - Mit einem regelrechten Befreiungsschlag hat Mario Basler den 1. FC Kaiserslautern aus dem gröbsten Schlamassel geschossen. Der FCK-Kapitän beendete mit seinem ersten Saisontor nach nur drei Minuten zum 1:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart auch den torlosen Saisoneinstand der Pfälzer und sicherte am dritten Bundesliga-Spieltag die ersten drei Punkte.

Die unhaltbare Direktabnahme nach einem Freistoß-Abpraller von der VfB-Mauer blieb aber eine der wenigen gelungenen Szenen des 31-Jährigen, der zuletzt sogar bei Trainer Otto Rehhagel in Ungnade gefallen war. "König Otto" hatte gegen den Angstgegner Stuttgart, der von vier Partien zuvor auf dem Betzenberg drei gewonnen hatte, eine ungewohnte risikoreiche Variante aufgeboten. Vor rund 37.594 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion kamen "Blitzeinkauf" Thomasz Klos und Miroslav Klose zu ihrem Saisoneinstand. Beide machten ihre Sache gut.

UI-Cup-Sieger Stuttgart, bei dem Trainer Ralf Rangnick im Wesentlichen der Formation vom 4:1 über Bayer Leverkusen das Vertrauen schenkte, hinterließ über weite Strecken der ersten Hälfte den Eindruck, gar nicht zu einem Torerfolg kommen zu wollen. Erst im zweiten Spielabschnitt waren die Aktionen druckvoller. Eine erfolgversprechende Einzelaktion von Roberto Pinto unmittelbar nach Wiederanpfiff, verhinderte FCK-Torwart Georg Koch per Fußabwehr.

Die "Roten Teufel" zogen sich nach überlegen geführter, aber an Chancen armer erster Spielhälfte in den zweiten 45 Minuten zu weit in die eigene Hälfte zurück und gefährdeten dadurch ihren Saisonerfolg unnötig. Dabei hatte Rehhagel gegen die Vierer-Abwehrkette der Schwaben eigentlich auch vier offensiv ausgerichtete Akteure aufgeboten. Neben den nominellen Spitzen Youri Djorkaeff und Vratislav Lokvenc stießen auch Basler und Klose aus dem Mittelfeld mit nach vorne. Basler hatte noch zwei gute Szenen: In der 69. Minute wurde ein Tor wegen Abseits nicht gegeben, in der 80. Minute scheiterte er mit einem Freistoß an VfB-Keeper Timo Hildebrand.

Zu den besten FCK-Profis zählten jedoch Dimitrios Grammozis, der VfB-Spielmacher Krassimir Balakow entnervte, und Djorkaeff. Balakow wurde in er 56. Minute ausgewechselt. Beim VfB gefielen Pinto, der in der 34. Minute allerdings den Ausgleich mit einer "Schwalbe" erzwingen wollte und dafür Gelb sah, und Zvonimir Soldo als Ruhepol in der Abwehr.

Von Mark Mittasch, sid

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