Lebenszeichen Simak taucht wieder auf
Hannover - Simaks Berater Christoph Leutrum bestätigte am Montagnachmittag, dass der 24-Jährige nach Deutschland zurückgekehrt sei und sich in Frankfurt am Main aufhalte. Leutrum hatte sich am Sonntag in Prag mit Simak getroffen und die Rückkehr des Tschechen in die Wege geleitet.
Über Motive für Simaks unentschuldigtes Fernbleiben von der Mannschaft und mögliche Konsequenzen seitens des Clubs wollte Leutrum nichts sagen. "Es laufen Gespräche. Alle Beteiligten analysieren die Situation, danach sehen wir weiter." Leutrum hält eine Entscheidung am Dienstag nicht für ausgeschlossen.
Zuletzt hatte sich auch Bayer Leverkusen an der Suche nach Simak beteiligt. Der Fußball-Bundesligist hat den Mittelfeldspieler derzeit an den Klassenkonkurrenten Hannover 96 ausgeliehen. Simak hatte bereits von 2000 bis 2002 für den niedersächsischen Club gespielt.
Simak war vergangenen Dienstag von Hannovers Trainer Ralf Rangnick vom Mannschaftstraining beurlaubt worden, weil er zu einem Notar-Termin nach Tschechien reisen wollte. Seitdem war er nicht mehr erreichbar gewesen. Leutrum erklärte Simaks Abwesenheit mit "depressiven Phasen" des Spielers. Die in Prag erscheinende Tageszeitung "Sport" hatte sogar darüber berichtet, dass Simak an das Ende seiner Laufbahn denke.