Magath-Interview: "Wir waren mindestens ebenbürtig" - DER SPIEGEL
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Magath-Interview "Wir waren mindestens ebenbürtig"

Einen Tag nach dem Ausscheiden aus der Champions League durch ein 0:0 beim FC Chelsea spricht Stuttgarts Team-Manager Felix Magath über die Ursachen des Scheiterns, den Erfahrungsgewinn für seine Mannschaft und die Ziele für den Rest der Saison.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

War die Abschlussschwäche die Hauptursache für das Ausscheiden des VfB Stuttgart im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea?

Magath: "Wenn man in insgesamt 180 Minuten nicht in der Lage ist, ein Tor zu schießen, kann das als Grund angegeben werden. Aber wir sind natürlich alle enttäuscht, dass wir durch ein Eigentor vor 14 Tagen ausgeschieden sind."

Was sagen Sie zur Leistung Ihrer Mannschaft?

Magath: "Der FC Chelsea ist nicht irgendwer, sondern der Verein, der am meisten in seine Mannschaft investiert hat. Wenn wir mit unserem schmalen Budget in der Lage sind, gegen ein mit Stars gespicktes Team zu bestehen, ist das schon bemerkenswert. Bezogen auf die insgesamt 180 Minuten waren wir mindestens ebenbürtig. Chelsea ist ein bisschen glücklich weitergekommen. Wir können erhobenen Hauptes zurückkehren."

Wie beurteilen Sie den Auftritt des VfB Stuttgart insgesamt in der Champions League?

Magath: "Wir haben uns hervorragend verkauft. Wir haben zu Hause Manchester United geschlagen, dazu Glasgow Rangers und Panathinaikos Athen bezwungen. Und wir sind gegen Chelsea nur knapp ausgeschieden. Wir haben klasse Spiele gezeigt, Stuttgart und den deutschen Fußball bestens vertreten und sind auf einem guten Weg. Wir wollen wieder ins internationale Geschäft. Da ist uns die Champions League natürlich lieber als der UEFA-Cup."