Makaay-Seifenoper: Training unter Vorbehalt - DER SPIEGEL
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Makaay-Seifenoper Training unter Vorbehalt

Das Theater um Bayern Münchens neuen Stürmerstar Roy Makaay nähert sich dem Schlussakt. Am Donnerstagvormittag nahm der 28-Jährige erstmals am Mannschaftstraining des Deutschen Meisters teil. Allerdings gibt es immer noch Differenzen mit Makaays früherem Verein Deportivo La Coruna.
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München - Der FC Bayern München hat entschieden, Roy Makaay am Donnerstagstraining teilnehmen zu lassen, obwohl die Transfervereinbarung mit Deportivo La Coruna am Vormittag immer noch nicht perfekt war. "Wir sind der Meinung, dass unsere Vereinbarungen mit La Coruna okay sind", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß. Das Problem sei, dass Deportivo "zusätzliche Forderungen" gestellt habe. Es geht um 850.000 Euro Ausbildungsentschädigung.

La Coruna hatte am Mittwochabend nach eigener Darstellung einen ersten Vertragsentwurf nach München geschickt. "Wir warten darauf, aus München eine unterschriebene Kopie des Kontrakts zu erhalten", erklärte Präsident Augusto Lendoiro. Einige Details müssten noch geklärt werden. "Was nutzt es uns, wenn die Bayern ein paar Millionen mehr zahlen, wir dann aber den Anteil des Spielers, die Provision für den Berater und die sonstigen Kosten tragen müssen", rechtfertigte Lendoiro die Verzögerung.

In München ist man anderer Ansicht. "Jetzt ist der Wechsel endgültig unter Dach und Fach", teilte der FC Bayern am Donnerstag auf seiner Homepage mit und berichtete von der ersten Trainingseinheit des Niederländers. Zuvor hatte Hoeneß den teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte persönlich aus seinem Hotel in München abgeholt und anschließend der Mannschaft vorgestellt. Gegen 10.30 Uhr betrat Makaay nach kurzem Anschwitzen im Kraftraum und unter dem Jubel mehrerer tausend Fans endlich den Trainingsplatz an der Säbener Straße.