Manipulation von EM-Qualifikationsspiel: Uefa sperrt Malteser lebenslang - DER SPIEGEL
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Manipulation von EM-Qualifikationsspiel Uefa sperrt Malteser lebenslang

Kevin Sammut soll das EM-Qualifikationsspiel Maltas gegen Norwegen 2007 verschoben haben, 200.000 Euro wurden auf die Partie gewettet. Die Uefa sperrte den 31-Jährigen zunächst für zehn Jahre - und hat die Strafe jetzt in eine lebenslange Sperre umgewandelt.
Fußballer Sammut (l.): Wegen Spielmanipulation gesperrt
Fußballer Sammut (l.): Wegen Spielmanipulation gesperrt

Fußballer Sammut (l.): Wegen Spielmanipulation gesperrt

Foto: Antonio Bat/ dpa
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Hamburg - Erst wurde er für zehn Jahre gesperrt, jetzt hat die Uefa das Urteil sogar noch verschärft: Maltas Fußballnationalspieler Kevin Sammut ist vom europäischen Fußballverband wegen versuchter Spielmanipulation lebenslang gesperrt worden. Der 31-Jährige darf keine Tätigkeiten mehr ausüben, die im Zusammenhang mit dem Fußball stehen. Der Mittelfeldspieler soll an der Manipulation des Qualifikationsspiels zur EM 2008 zwischen Malta und Norwegen beteiligt gewesen sein.

Rund 200.000 Euro sollen auf die Partie gesetzt worden sein, die 4:0 für die Norweger endete. Sammut war bei dem Spiel im Juni 2007 in der Pause ausgewechselt worden. Er hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Uefa forderte den Weltverband Fifa auf, das Urteil gegen Sammut weltweit durchzusetzen. Innerhalb von zehn Tagen können die Parteien Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) einlegen. Die Uefa begründete ihre Entscheidung damit, dass Sammut gegen die Regeln für Integrität und sportliches Verhalten verstoßen habe.

Ursprünglich war der Malteser bereits im August von der Kontroll- und Disziplinarkammer der Uefafür zehn Jahre gesperrt worden. Dagegen hatten Sammut und der Uefa-Disziplinardirektor jedoch Einspruch eingelegt. Zwei andere Spieler aus Malta wurden freigesprochen.

luk/dpa