Mario Basler: "Effenberg hat keine Mark gezahlt" - DER SPIEGEL
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Mario Basler "Effenberg hat keine Mark gezahlt"

In einem Interview erzählt Mario Basler, wie der FC Bayern mit Geldstrafen verfahre und was er mit Boris Becker gemeinsam habe.
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Hamburg - Im zweiten Teil seines Gesprächs mit der "Sport-Bild" behauptet Basler, dass er die ihm von Bayern München aufgebrummten Geldstrafen nie habe zahlen müssen: "Bayern ist da clever. Da werden immer große Pressekonferenzen abgehalten, und es heißt, "Basler muss 20.000 Mark zahlen, Effenberg 50.000. Das Geld wurde aber nie abgezogen. Ich bin davon überzeugt, dass Effenberg nicht eine Mark gezahlt hat."


"Dann wehre ich mich"


Die ihm vorgeworfene Handgreiflichkeit in der Münchner "In"-Lokalität "Maximilians" bestreitet der Ex-Nationalspieler nicht: "Ich habe mal jemandem eine Ohrfeige gegeben. Meine Frau war dabei. Der kam die ganze Zeit hinter mir her und schrie: 'Basler, du Arschloch!'. Dann hat er Gläser auf den Boden geworfen, meine Frau hatte offene Schuhe an. Da hat's mir gereicht. Ich würde das jederzeit wieder tun. Wenn mich jemand angreift, wehre ich mich."


"Bei Boris oder mir geht so was nicht"


Dass seine Eskapaden an die Öffentlichkeit gelangen, daran hat sich Basler gewöhnt - schließlich sei er nicht Franz Beckenbauer. Er sieht sich eher auf einer Ebene mit Boris Becker: "Franz ist etwas Außergewöhnliches. Ich kenne auch die eine oder andere Geschichte vom Franz, über die nichts geschrieben wurde. Das hat auch keinen Menschen zu interessieren. Diesen Status hat sich der Franz erarbeitet. Bei Boris Becker oder bei mir geht so was nicht. Ich warte, dass irgendwann einer schreibt, ein Kerl würde ein Kind von mir bekommen."

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