Maulkorb: Sammer bringt Frings zum Schweigen - DER SPIEGEL
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Maulkorb Sammer bringt Frings zum Schweigen

Nach den jüngsten Äußerungen von Torsten Frings zu den Spekulationen um seinen Wechsel nach München hat Dortmunds Trainer Matthias Sammer dem Nationalspieler ein Redeverbot erteilt. Für die BVB-Verantwortlichen steht ein Verkauf des Mittelfeldspielers angeblich überhaupt nicht zur Debatte.
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Dortmund - "Torsten hat sich nicht mehr zu den Bayern zu äußern", sagte Sammer der "Westfälischen Rundschau" und sieht nur so eine Möglichkeit, die Auskunftsfreudigkeit des Mittelfeldakteurs zu stoppen: "Er muss sich schon beim Sprechen verschlucken."

Unmittelbar nach dem 4:1 der Borussia am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Hansa Rostock hatte Frings in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender Premiere viel sagend geäußert: "Ich habe immer gesagt, wenn Borussia Dortmund mich verkaufen muss, dann möchte ich zu Bayern München wechseln. Wenn das nicht der Fall sein sollte, werde ich wohl hier bleiben müssen."

Frings hatte in der Vergangenheit stets versichert, gern in Dortmund bleiben zu wollen und mit den Bayern keine Gespräche geführt zu haben. Die Borussen hatten laut Sportdirektor Michael Zorc eine Anfrage der Münchner bereits abgelehnt. Der Vertrag von Frings läuft noch bis 2006. BVB-Präsident Gerd Niebaum versuchte am Wochenende erneut das scheinbar unendliche Thema zu beenden: "Frings wird bleiben. Punkt, basta."

Bayern-Manager Uli Hoeneß hat die jüngste Maßnahme in Dortmund mit Verdruss registriert und fürchtet, dass der BVB "an Frings ein Exempel statuieren" wolle. "Ich glaube nicht, dass sie ihn abgeben", so Hoeneß.

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