MSV Duisburg muss 12.000 Euro für ein Assauer-Banner zahlen - DER SPIEGEL
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Pokal-Eklat MSV muss für geschmackloses Assauer-Banner zahlen

12.000 Euro Strafe für den MSV Duisburg: Fans des Zweitligisten hatten im Pokalspiel gegen Schalke ein geschmackloses Banner ausgerollt, auf dem Ex-Schalke-Boss Rudi Assauer verhöhnt wurde. Nun wurde der Klub vom DFB-Sportgericht verurteilt.
Plakat der MSV-Fans: "2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern!"
Plakat der MSV-Fans: "2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern!"

Plakat der MSV-Fans: "2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern!"

Foto: AP/dpa
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"2011? Nicht mal Rudi kann sich erinnern", stand auf dem geschmacklosen Plakat, das Fans des Zweitligisten MSV Duisburg während des DFB-Pokalspiels am 8. August gegen Schalke 04 (0:5) entrollten. Das kommt den Klub nun teuer zu stehen: Das Sportgericht des DFB verurteilte den MSV zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro.

Das Plakat war eine Anspielung auf den 5:0-Pokalsieg der Schalker im Finale 2011 gegen Duisburg sowie auf die Alzheimer-Erkrankung des früheren Schalker Klub-Bosses Rudi Assauer. Schalkes Manager Horst Heldt hatte den Vorfall "mehr als beschämend" genannt: "Rudi ist ein Mann, der unheimlich viel für den Verein getan hat. Alles hat seine Grenzen, das ist geschmacklos."

Der MSV hatte sich sofort nach der Partie entschuldigt. "Es tut mir sehr, sehr leid. Ich bin so fassungslos wie alle anderen. Das spiegelt nicht die Werte wider, für die der MSV steht. Das sind einzelne Spinner", sagte MSV-Geschäftsführer Bernd Maas, der nach dem Spiel auf der Pressekonferenz erschien und noch vor den Trainern das Wort ergriff.

Laut MSV hatten Assauer und seine Tochter Bettina Michel die Entschuldigung angenommen. "Wir beide wissen, dass dieses Plakat überhaupt nicht die Meinung der Fans des MSV Duisburg widerspiegelt", wurden sie zitiert.

Neben dem Plakat wurde der MSV auch für Bierbecher-Würfe auf Schalker Zuschauer bestraft. Der MSV hat dem Urteil zugestimmt, damit ist es rechtskräftig.

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bka/dpa