Nach Schalke-Spiel: Sofia will Schiedsrichter anzeigen - DER SPIEGEL
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Nach Schalke-Spiel Sofia will Schiedsrichter anzeigen

Der FC Schalke 04 hat bei Lewski Sofia souverän das Hinspiel im Viertelfinale im Uefa-Cup gewonnen. Die Bulgaren zeigen sich nun als schlechte Verlierer. Deswegen kommen auf den englischen Unparteiischen Mike Riley ungemütliche Zeiten zu.
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Sofia – "Ich strebe ein Verfahren gegen Riley an", erklärte Lewski-Präsident Todor Batkow, der hauptberuflich Anwalt ist. Sofia fühlte sich im Viertelfinal-Hinspiel am vergangenen Donnerstag gegen Schalke (1:3) benachteiligt. Beim Stand von 1:0 für die Bulgaren zeigte Riley Cedric Bardon in der 35. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot. "Ich habe mir die mehrfach auf Video angeschaut. Beim zweiten Foul lag keine Berührung vor", sagte Trainer Stanimir Stoilow.

Batkow forderte zudem Maßnahmen durch den bulgarischen Verband. "Meiner Meinug nach muss der Verband reagieren. Der Schiedsrichter hat dem bulgarischen Fußball geschadet." Der Lewski-Präsident hatte Riley schon nach der Partie als "homosexuellen Briten" bezeichnet, da er das Spiel in der bulgarischen Hauptstadt kurzzeitig unterbrochen hatte, nachdem es von den Zuschauern zu rassistischen Äußerungen gegen Nationalspieler Gerald Asamoah gekommen war. Der Unparteiische hatte daraufhin den vierten Schiedsrichter informiert, der eine Durchsage durch den Stadionsprecher veranlasste.

Über Batkows Aussage hatte sich der englische Verband FA bei der Europäischen Fußball-Union Uefa offiziell beschwert. Das Rückspiel in Gelsenkirchen findet am Donnerstag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) statt.

sge/sid

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