Nationalelf: Hitzfeld will Bundestrainer werden - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Nationalelf Hitzfeld will Bundestrainer werden

Er ist einer der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt und derzeit ohne Job: Ottmar Hitzfeld gilt als Kandidat Nummer eins für den Posten des Bundestrainers. Jetzt hat Hitzfeld selbst deutlich seine Ambitionen auf die Nachfolge des zurückgetretenen Rudi Völler zum Ausdruck gebracht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - "Ich war Trainer bei Borussia Dortmund und Bayern München. Jetzt, nach dem Rücktritt von Rudi Völler, wäre es eine logische Folge für mich, Bundestrainer zu werden", sagte der 55-Jährige im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe).

"Natürlich werde ich mit DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder sprechen. Er ist ein Freund von mir, wir sind per Du. Er hat mich damals als Spieler zum VfB Stuttgart geholt", berichtete Hitzfeld, der nach sechs Jahren als Trainer beim deutschen Rekordmeister Bayern München am Ende der abgelaufenen Saison vorzeitig gehen musste.

Hitzfeld galt schon lange als potenzieller Nachfolger von Rudi Völler. Gerhard Mayer-Vorfelder erklärte heute nach dem Rücktritt des Teamchefs im deutschen EM-Quartier, dass Hitzfeld in den Nachfolge-Planungen des DFB natürlich eine Rolle spiele.

Der aktuell erfolgreichste deutsche Trainer will das Amt jedoch offenbar nicht vorbehaltlos antreten. Es sei zwar "eine Ehre, Bundestrainer zu sein. Ich muss es mir aber genau überlegen, denn ich habe mich nach der Trennung vom FC Bayern auf eine Pause eingestellt, um Abstand zu gewinnen", sagte Hitzfeld.

Er müsse zunächst mit seiner Familie über die Planungen sprechen, "es müssen viele Dinge abgeklärt werden", so Hitzfeld, der mit Borussia Dortmund und Bayern München jeweils die Champions League und den Weltpokal gewonnen und insgesamt sechs Meisterschaften geholt hatte.

Mehr lesen über