Nationalmannschaft: Was machen eigentlich... die Weltmeister?
Ein Jahr nach der Männer-WM Weltmeister im Formcheck
Vor einem Jahr ging der vierte Stern auf. Der größte Erfolg dieser Mannschaft, der größte Triumph von Trainer Joachim Löw: Es nahm seinen Anfang. Das Turnier von Brasilien, der WM-Sommer 2014, das Campo Bahia, die 113. Minute von Rio de Janeiro, das epische 7:1 von Belo Horizonte. Wochen wie im Rausch. Vier Wochen fast nur Feiertage.
Und jetzt, ein Jahr später? Die Nationalmannschaft bereitet sich auf ein Auswärtsspiel gegen Gibraltar vor, den Zwergigsten aller europäischen Fußballzwerge, und steht dabei sogar ein wenig unter Druck. Aus dem damaligen 23er-Kader stehen Löw diesmal lediglich zwölf WM-Spieler zur Verfügung. Die EM-Qualifikation ist bisher ungewohnt rumpelig verlaufen.
Der Alltag hat sie wieder.
Nicht nur der Trainer, auch viele Spieler haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Die gern kolportierte Erklärung, nach einem anstrengenden WM-Jahr sei es völlig normal, dass die Leistung abfalle, gilt allerdings nicht für alle Weltmeister.
Wer aus dem Erfolgs-Kader von Rio hat das Nach-Brasilien-Jahr gut überstanden, wer hat gelitten, wer ist ins Loch gefallen? Den großen Formcheck finden Sie hier.