Nationalmannschaft: Philipp Lahm fordert feste Position - DER SPIEGEL
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Nationalmannschaft Lahm fordert feste Position für die WM in Brasilien

Linker Verteidiger, rechter Verteidiger oder doch im Mittelfeld? Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm kann auf vielen Positionen spielen. Doch spätestens bei der WM in Brasilien soll damit Schluss sein. Der Bayern-Profi fordert Klarheit, Bundestrainer Joachim Löw soll sich entscheiden.
Nationalmannschaftskapitän Lahm, Bundestrainer Löw: "Wir werden sprechen"
Nationalmannschaftskapitän Lahm, Bundestrainer Löw: "Wir werden sprechen"

Nationalmannschaftskapitän Lahm, Bundestrainer Löw: "Wir werden sprechen"

Foto: Jonas Ekstromer/ dpa
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Hamburg - Es war eine der überraschendsten Maßnahmen des neuen Bayern-Trainers Josep Guardiola: Philipp Lahm, eigentlich als hervorragender Außenverteidiger bekannt, wurde in dieser Saison vom Spanier für viele Spiele auf die Sechser-Position im Mittelfeld beordert - und liefert dort überzeugende Leistungen ab.

In der Nationalmannschaft half er auf dieser Position in einem Testspiel gegen England 2007 schon einmal aus, und auch in Zukunft ist ein solcher Einsatz denkbar: Zwischen Lahm und Bundestrainer Joachim Löw hat es bereits entsprechende Gespräche gegeben. Der 29-Jährige wünscht sich allerdings Gewissheit über seine Spielposition bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

"Wir werden sicher darüber sprechen. Im Turnier sollte es keine Überraschungen oder spontane Positionswechsel geben. Das Spiel gegen Schweden hat gezeigt, dass es für Joachim Löw eine Option ist, mich als Sechser auflaufen zu lassen", sagte Lahm der "Sport-Bild": "Sonst hätte er mich dort nicht spielen lassen. Wenn die WM beginnt, will ich wissen, ob ich als Sechser oder als Außenverteidiger eingeplant bin."

Es sei schwierig, wenn man von Spiel zu Spiel wechsele. "Das hat man als Spieler nicht gern. Man muss sich auf eine Position einstellen können. Ich fühle mich im Mittelfeld sehr wohl, und es macht mir sehr viel Spaß", sagte Lahm: "Aufs Spielgeschehen kann ich dort mehr Einfluss nehmen. Aber ich habe keine bevorzugte Position. Ich sage nur: Als Rechtsverteidiger bin ich besser als links."

bka/dpa