Obszöne Geste: Van Bommel lehnt Sperre ab - DER SPIEGEL
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Obszöne Geste Van Bommel lehnt Sperre ab

Niederländer in Not: Mark van Bommel droht nach seinem Ausraster im Spiel gegen Hamburg eine lange Sperre. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern will das jedoch nicht wahrhaben - und hat das erste Strafmaß nicht akzeptiert.
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Hamburg - Der Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen den Niederländer wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens eine Sperre von weiteren drei Spielen beantragt. Van Bommel hat allerdings nicht zugestimmt und über seinen Verein eine weitere schriftliche Stellungnahme angekündigt.

Der Strafantrag des Kontrollausschusses wird jetzt dem Einzelrichter beim DFB-Sportgericht vorgelegt, der über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden wird. Nach Auswertung der Fernsehaufzeichnung wird van Bommel konkret verdächtigt, in der Nachspielzeit der Bundesligapartie am vergangenen Sonntag zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV (1:1) eine abfällige Geste in Richtung von Schiedsrichter Lutz Wagner getätigt zu haben.

Wagner erklärte dem Kontrollausschuss, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben. Deshalb konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln. Van Bommel sah bereits unmittelbar vor dem Vorfall die Gelb-Rote-Karte und fällt deshalb am kommenden Samstag im Spitzenspiel bei Schalke 04 (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) aus. Der 30-Jährige hatte betont, dass die Geste nicht dem Unparteiischen gegolten habe.

fpf/sid