Oliver Bierhoff: "Ich bin sehr enttäuscht" - DER SPIEGEL
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Oliver Bierhoff "Ich bin sehr enttäuscht"

Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, findet beim AC Mailand nicht aus der Krise und muss sich wohl nach einem neuen Verein umsehen.
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Mailand - Oliver Bierhoff konnte die neunte Saisonniederlage des AC Mailand am vorgezogenen 31. Spieltag der italienischen Serie A nicht verhindern. Der 33-jährige Angreifer stand zum wiederholten Male nicht in der Startaufstellung und kam beim 1:2 gegen den AC Florenz vor 44.699 Zuschauern im Giuseppe-Meazza-Stadion erst in der 70. Minute ins Spiel.


Heftige Kritik von Maldini


Bierhoff, der am Spieltag zuvor im Derby gegen Inter Mailand auf der Tribüne hatte Platz nehmen müssen, wurde nach der Begegnung von Trainer Cesare Maldini hart angegangen. "Bierhoff und Leonardo haben zu viele Fehler gemacht. Wir haben vor dem Tor versagt", wetterte Maldini, nachdem der deutsche Mittelstürmer eine Riesenchance zum 2:2-Ausgleich vergeben hatte.

"Mindestens ein Tor hätte ich einfach machen müssen, ich bin sehr enttäuscht", gab Bierhoff zu, der sich im Spiel gegen die "Fiorentina" nicht über fehlende Vorlagen beklagen konnte.

Die Zukunft des Deutschen bei Milan ist somit weiterhin ungewiss. "Für mich hat sich nichts geändert. Wenn der Verein nicht mehr mit mir plant, hoffe ich, dass er frühzeitig auf mich zukommt. Ich muss abwarten, was mit dem Trainer wird, da ist die Entscheidung auch noch nicht gefallen", sagte Bierhoff am Freitag.

Der AC Milan verlor drei Spieltage vor Saisonende im Kampf um die Qualifikation zur Champions League weiter an Boden, zumal der AC Parma gegen Inter Mailand mit 3:1 siegte. Die Lombarden haben nun schon sechs Zähler Rückstand auf den viertplazierten Konkurrenten aus Parma.