Oliver Bierhoff: "Löwen"-Flirt könnte ernst werden - DER SPIEGEL
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Oliver Bierhoff "Löwen"-Flirt könnte ernst werden

Eigentlich wollte Oliver Bierhoff nach der WM mit dem Fußball Schluss machen, doch das Angebot von 1860 München an den Mittelstürmer hat seinen Reiz. Bierhoff könnte wieder mit seinem kongenialen Partner Thomas Häßler zusammenspielen.
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München - Oliver Bierhoff könnte sich zum Abschluss seiner Karriere ein Engagement beim TSV 1860 München vorstellen. "Ich bin nicht grundsätzlich abgeneigt. Aber das Konzept muss stimmen", sagte der Nationalspieler nach dem Länderspiel gegen Argentinien (0:1) über eine mögliche Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. "Löwen"-Präsident Karl-Heinz Wildmoser hatte am Mittwoch Interesse an einer Verpflichtung des 33-Jährigen bekundet. Bierhoff, zurzeit beim AS Monaco unter Vertrag, hatte bislang stets von einem Ende der Karriere im Ausland gesprochen.

"Wir passen gut zusammen"


Besonders die Aussicht, wieder mit seinem früheren Partner in der Nationalmannschaft, Thomas Häßler, zusammenzuspielen, würde Bierhoff reizen. "Das wäre sicherlich ein Grund, Ja zu sagen. Wir passen gut zusammen", so der Stürmer. Der 62fache Nationalspieler hatte sich vor der Europameisterschaft 2000 für eine Nominierung Häßlers stark gemacht, da er von dessen Spielweise profitiere. "Eine Mannschaft, in der ich spiele, muss auf meine Qualitäten abgestimmt sein", knüpfte Bierhoff einen Wechsel nach München an Bedingungen.

Der zuletzt wegen durchwachsenen Leistungen im Nationalteam umstrittene Europameister von 1996 hatte von 1986 bis 1990 für Bayer Uerdingen, Borussia Mönchengladbach und den Hamburger SV 73 Bundesliga-Spiele absolviert, aber erst bei seinen späteren Engagements in Österreich und Italien den Durchbruch geschafft.

Auch Bobic bei 1860 im Gespräch


"Löwen"-Trainer Peter Pacult äußerte sich unterdessen skeptisch über eine Verpflichtung Bierhoffs. "Ein sehr sympathischer Typ, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich seine Gehaltsforderungen mit unseren Möglichkeiten vereinbaren lassen", sagte Pacult der Münchner Zeitung "tz". Auch eine von Wildmoser ins Spiel gebrachte Verpflichtung des von Borussia Dortmund an den englischen Club Bolton Wanderers ausgeliehenen Fredi Bobic scheint angesichts der Ablöseforderungen für den TSV 1860 München unmöglich.

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