Pokal-Elfmeter: Lautern legt Protest ein - DER SPIEGEL
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Pokal-Elfmeter Lautern legt Protest ein

Ein Elfmeter vor Gericht: Der 1. FC Kaiserslautern hat gegen den aberkannten Strafstoß-Treffer aus dem Pokalspiel gegen Mainz Beschwerde eingelegt. Diese Maßnahme habe der Verein laut Präsident René Jäggi allerdings nicht ausschließlich aus eigenen Motiven ergriffen.
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Frankfurt am Main - Bei der Lauterer Viertelfinal-Niederlage war ein Treffer von Ferydoon Zandi im Elfmeterschießen durch Schiedsrichter Michael Weiner nicht anerkannt worden, obwohl der Ball die Torlinie überschritten hatte. Mit dem FCK-Protest muss sich nun das DFB-Sportgericht befassen.

"Gerade von Seiten der Gremien, der Fans und der Vereins-Mitglieder ist mit Nachdruck eine solche Reaktion eingefordert worden", erklärte der FCK-Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi. "Man muss sich vor Augen halten, dass eine nicht nachzuvollziehende Fehlleistung geboten und eine so gravierende Benachteilung ausgelöst wurde", so Jäggi, der im Zusammenhang mit dem Pokalspiel von einem "bitteren Fußballerlebnis" spricht.

Man wolle nach diesem Zwischenfall nicht zur Tagesordnung übergehen, allerdings weist der Club ausdrücklich darauf hin, "dass mit dem Protest keineswegs die Autorität der Schiedsrichter und die Tatsachenentscheidung an sich in Fragen gestellt werden sollen". Vielmehr soll eine Diskussion um mögliche technische Hilfsmittel für die Schiedsrichter angeschoben werden.

Der DFB-Kontrollausschussvorsitzende Horst Hilpert hatte dem FCK schon am Mittwoch nur wenig Chancen eingeräumt. "Ich werde mir die Szene noch einmal ganz genau anschauen. Aber es handelt sich natürlich um eine Tatsachenentscheidung. Dass Konsequenzen folgen, halte ich eher für unwahrscheinlich", sagte Hilpert.

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