Polen-Spiel: Ballack doppelt angriffslustig - DER SPIEGEL
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Polen-Spiel Ballack doppelt angriffslustig

Michael Ballack kann gegen Polen angreifen. Heute trainierte der zuletzt angeschlagene Kapitän erstmals wieder komplett mit der Mannschaft. Auch im Konflikt mit Jürgen Klinsmann, der auf den Regisseur im Eröffnungsspiel verzichtete, zeigt sich Ballack noch immer angriffslustig.
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Hamburg - Er bedauere nicht, vor dem Eröffnungsspiel gegen Costa Rica öffentlich gesagt zu haben, er sei fit und könne spielen, erklärte Ballack. "Wenn mich Journalisten fragen, wie es mir geht, antworte ich denen natürlich", sagte er, "soll ich etwa lügen?"

Dass seine Aussagen als Belastung seines Verhältnisses zu Bundestrainer Jürgen Klinsmann angesehen werden könnten, wollte Ballack nicht zugeben. "Was dann hineininterpretiert wird, ist nicht meine Sache", so der DFB-Kapitän.

Am Morgen absolvierte er beschwerdefrei das komplette Mannschaftstraining. "Ich bin nur ein paar Mal ausgerutscht, aber das hatte nichts mit meiner Verletzung zu tun", sagte er. Damit steht einem Einsatz des Kapitäns im Vorrundenspiel gegen Polen (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) nichts mehr im Wege.

Auch Torwart Timo Hildebrand nahm nach überstandenen Rückenproblemen das Training wieder auf, und auch Sebastian Kehl hat seine Oberschenkelprellung überwunden.

Die Länderspiel-Bühne Dortmund hat sich bisher als eine sehr gute für die DFB-Elf erwiesen. Bei den bisher 13 Auftritten  erreichte sie zwölf Siege und ein Remis bei einem Torverhältnis von 58:7. Bei der einzigen nicht gewonnenen Partie erreichte Wales am 14. Dezember 1977 ein 1:1.

kob/dpa

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