Primera División Ärger um Ex-Hertha-Profi Ebert
Valladolid-Spieler Ebert: Geheime Verhandlungen mit Atlético Madrid
Foto: Gonzalo Arroyo Moreno/ Getty ImagesHamburg - Wegen angeblicher Treffen mit dem Manager von Atlético Madrid hat der frühere Bundesliga-Profi Patrick Ebert Ärger mit seinem derzeitigen Club Real Valladolid. Der spanische Erstligist kündigte am Dienstag die Einleitung rechtlicher Schritte gegen Atlético an. Valladolid teilte mit, dass Ebert sich nach Informationen des Vereins zweimal mit dem Atlético-Manager José Luis Pérez Caminero getroffen habe.
"Diese Treffen haben ohne unser Wissen stattgefunden. So etwas ist nach der sportlichen Gesetzgebung nicht erlaubt", betonte Valladolid: "Gespräche mit einem Profi eines anderen Vereins dürfen nur sechs Monate vor Ablauf des Vertrags aufgenommen werden."
Eberts Vertrag in Valladolid läuft noch bis zum 30. Juni 2014. Allerdings kann er den Club für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro verlassen. Ebert selbst wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. "Ich spreche nicht über das, was in der nächsten Saison sein wird", sagte der Mittelfeldspieler der Sportzeitung "Marca".
Ebert war am Sonntag bei Valladolids 1:3-Niederlage gegen CA Osasuna nach einer zweimonatigen Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz gekommen. Der 26-Jährige war vor dieser Saison von Hertha BSC in die Primera División gewechselt. Für die Berliner hatte er seit der Jugend gespielt, in erster und zweiter Liga acht Tore in 121 Spielen erzielt. Für den Tabellen-14. Valladolid hat Ebert in 15 Spielen fünf Tore erzielt und sechs Vorlagen geliefert.