Projekt Contenance: Uli Hoeneß will Schmusekätzchen werden - DER SPIEGEL
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Projekt Contenance Uli Hoeneß will Schmusekätzchen werden

In der Fußball-Bundesliga wird es künftig ruhiger zugehen, jedenfalls dann, wenn man Uli Hoeneß glauben darf. Der Bayern-Manager, auch bekannt als "Abteilung Attacke", kündigte an, sich verbal zurückhalten zu wollen.
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Hamburg – "Verhöhnungen oder Beleidigungen gibt es bei mir nicht mehr. Da fliegen keine Giftpfeile mehr", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung. Dies gelte für "alle Duelle". Selbst Werder Bremen, Meisterschaftskonkurrent und vor dem Start der Rückrunde in zehn Tagen Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung auf die Bayern, will Hoeneß nicht mehr verbal attackieren.

Dabei waren provozierende Aussagen in der Öffentlichkeit ein beliebtes Mittel des Münchners, um die sportliche Konkurrenz zu verunsichern. "Das ist ein rein sportlicher Zweikampf. Und nicht wie früher ein Klassenkampf oder ein Kampf der Philosophien wie mit Herrn Lemke. Werder beschränkt nun alles auf das Wesentliche: auf den Fußball", so der 55-Jährige.

Früher sprach Hoeneß in Zusammenhang mit den Gegnern auch gerne einmal von "Niedermachen" oder "Wegfegen". Nun aber betont Hoeneß: "Kampfansagen mache ich nicht mehr. Da habe ich aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre gelernt." Diskussionen würden künftig "auf einem Niveau des gegenseitigen Respekts" stattfinden.

ach

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