Rapid Wien Matthäus auf Wolke sieben
Hamburg - Nach dem ersten Sieg in der österreichischen Bundesliga am vergangenen Wochenende wusste die von Matthäus betreute Elf auch international zu überzeugen.
Dank eines 5:1 (2:0)-Sieges am Donnerstag gegen den jugoslawischen Pokalsieger Partizan Belgrad erreichten die Wiener nach dem 0:1 im Hinspiel die zweite Runde des Uefa-Cups. "Was meine Mannschaft heute gezeigt hat, dazu kann man sie nur beglückwünschen", freute sich Matthäus, "ich bin stolz auf sie."
Fans feierten ihren neuen Messias
Noch lange nach dem Abpfiff hallten die Sprechchöre der Fans durch das Hanappi-Stadion: "Lothar, wir danken dir", riefen die Rapid-Anhänger. "Die Zahnlosen haben wieder Biss. Loddar hat ihnen gleichsam Brücken gebaut", urteilte die Tageszeitung "Die Presse" nach dem höchsten Europacup-Sieg von Rapid seit mehr als vier Jahren.
Wallner und Taument hatten Rapid vor der Pause in Führung geschossen. Als Belgrad durch Cakar verkürzte (58.), standen die Gäste in der nächsten Runde. Doch binnen 14 Minuten wendeten die Hausherren das Blatt. Erneut Wallner (60.) und zweimal Wagner (66. und 72.) trafen.