Roman Weidenfeller: Einsatz für Borussia Dortmund offen - DER SPIEGEL
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Weidenfeller oder Langerak Klopp lässt Torwartfrage offen

Wer steht beim Champions-League-Spiel gegen Anderlecht im Dortmunder Tor - Weidenfeller oder Langerak? BVB-Trainer Jürgen Klopp macht es spannend: "Ich habe mich entschieden, sage aber noch nicht, für wen."
Weidenfeller: Droht dem BVB-Torhüter auch gegen Anderlecht die Ersatzbank
Weidenfeller: Droht dem BVB-Torhüter auch gegen Anderlecht die Ersatzbank

Weidenfeller: Droht dem BVB-Torhüter auch gegen Anderlecht die Ersatzbank

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Jürgen Klopp lässt offen, welcher Torhüter am Dienstag in der Champions League gegen den belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) spielen darf. "Ich habe mich entschieden, sage aber noch nicht, für wen", sagte Klopp. In der Bundesliga hatte zuletzt Mitchell Langerak den Vorzug vor Weltmeister Roman Weidenfeller erhalten.

"Ich habe schon häufiger verschiedene Spieler aufgestellt. Das hat nichts mit früheren Verdiensten zu tun, es geht immer um den Moment", sagte Klopp. Ein Gespräch mit Weidenfeller habe er noch nicht geführt, da noch keine langfristige Entscheidung gefallen sei.

Die Degradierung des 34 Jahre alten Torhüters könnte eine Eigendynamik entwickeln. Dass Klopp Weidenfeller im Bundesliga-Abstiegskampf gegen 1899 Hoffenheim (1:0) durch Langerak ersetzte, befeuerte Diskussionen über die mittelfristige Zukunft des Nationalspielers beim BVB.

"Das war eine rein sportliche Entscheidung vom Trainer, die ich natürlich akzeptieren werde", sagte der 34-jährige Weidenfeller Sport Bild Plus. Nicht ausgeschlossen scheint, dass BVB-Coach Klopp den Routinier nach durchwachsenen Vorstellungen in der laufenden Saison sogar für den Rest der Hinrunde auf die Bank verbannt. "Ich vertraue Roman zu 100 Prozent", sagte Klopp. "Aber Mitch eben auch. Es geht nicht darum, wie viele Verdienste jemand hat, sondern immer um den Moment."

Verzichten muss der BVB auf Sebastian Kehl. Der 34-Jährige habe gegen Hoffenheim "mehrere Schläge abbekommen, darunter einen gegen die Rippe, der sehr schmerzhaft ist", sagte Klopp. Für das Spiel gegen Anderlecht werde es daher nicht reichen.

cte/dpa/sid