Rumänien: Hagi vor dem Rauswurf - DER SPIEGEL
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Rumänien Hagi vor dem Rauswurf

Nach der verpassten WM-Qualifikation sieht es so aus, als ob Gheorge Hagi nicht mehr allzu lange Trainer der rumänischen Fußball-Nationalmannschaft sein wird.
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Bukarest - "Hagi hat nur das gemacht, was er wollte. Er hat sich nicht beraten lassen", erklärte der Präsident des rumänischen Fußballverbandes Mircea Sandu am Montag. "Wir werden morgen ein klärendes Gespräch führen. Ich kann eine Trennung nicht ausschließen", drohte Sandu dem seit erst fünf Monaten als Nationalcoach amtierenden Hagi. Der rumänische Rekordauswahlspieler hatte im Mai seine aktive Karriere beendet.

Hagi wollte die Kritik nicht gelten lassen und erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen die Verbandsfunktionäre. "Sie haben uns nach den Slowenien-Spielen im Stich gelassen. Die Spieler und ich haben uns verlassen gefühlt. Keiner ist zu uns gekommen", klagte der 35-Jährige. In den WM-Relegationsspielen war Rumänien gegen Slowenien ausgeschieden. Nach der 1:2-Hinspielniederlage in Ljubljana reichte das 1:1-Unentschieden am vergangenen Mittwoch gegen Slowenien nicht. Bei den drei vorigen Weltmeisterschaften war Rumänien hingegen dabei gewesen.

Laut Fußball-Boss Sandu hänge die Entscheidung über Hagis Verbleiben im Amt davon ab, "ob wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen". Auch einige rumänische Medien hatten das Verhalten des Volkshelden nach dem WM-Aus kritisiert und Hagis Rücktritt gefordert. Schon vor den neuerlichen Anwürfen war der frühere Profi des FC Barcelona und von Real Madrid auf Konfrontationskurs gegangen: "Ich bin noch zu jung, um zurückzutreten."