Rummenigge: Leverkusen kann einpacken - DER SPIEGEL
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Rummenigge Leverkusen kann einpacken

Karl-Heinz Rummenigge, Vizepräsident von Bayern München, sieht Bayer Leverkusens Zukunft ohne Emerson düster. Gleichzeitig kritisiert er den Transfer-"Wahnsinn" europäischer Spitzenklubs.
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München - "Leverkusen hat im Moment gutes Geld gewonnen, aber den Kopf verloren", sagte Rummenigge in einem Interview der Münchner "Abendzeitung". Die Bayern hingegen hätten sich trotz lukrativer Angebote für zwei Spieler gegen deren Verkäufe entschieden. "Geld allein macht auch bei uns nicht glücklich, wir brauchen dafür vor allem ein funktionierendes Team", meinte der Bayern-Vize.

Leverkusens Mittelfeldstar Emerson war nach monatelangem Tauziehen zum AS Rom gewechselt. Rund 36 Millionen Mark soll Bayer für den Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft erhalten haben. Das ist die höchste Transfersumme in der Geschichte der Bundesliga.

Für die Personalpolitik italienischer Vereine haben die Münchner kein Verständnis. Die Mailänder Clubs oder Juventus Turin hätten bis zu 17 Spieler ein- und verkauft, so Rummenigge: "Ein unglaublicher Umbruch mit Wahnsinns-Summen, den wir nicht mitmachen." Umso beachtlicher sei es, dass der deutsche Meister in den letzten Jahren stets zu den "Top Five" Europas gehört habe. "Unser Ansehen war noch nie so groß wie heute", meinte der Vizepräsident. Bayern München führt die Klub-Weltrangliste vor Real Madrid an.