Schalke nur Zwischenstation: Ailtons Herz hängt an Bremen - DER SPIEGEL
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Schalke nur Zwischenstation Ailtons Herz hängt an Bremen

Noch hat Werder Bremens Torjäger Ailton sein lukratives Engagement beim FC Schalke 04 gar nicht begonnen, da träumt der Brasilianer bereits von einer Rückkehr an die Weser. Seine in der Vorbereitung erlittene Verletzung erklärt der 30-Jährige mit seiner erstmals pünktlichen Rückkehr aus dem Winterurlaub.
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Bremen - "Ich könnte mir vorstellen, noch ein zwei Jahre in Bremen zu spielen und hier meine Karriere zu beenden, weil an dem Club mein Herz hängt", erklärte Ailton in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der beste Torschütze der Bundesliga-Hinrunde (16 Treffer) wechselt zur neuen Saison ablösefrei für drei Jahre nach Gelsenkirchen.

Angst vor einem Versagen des Herbstmeisters in der Rückrunde wie in den vergangenen beiden Jahren hat Ailton vor dem ersten Spiel gegen Hertha BSC am kommenden Samstag nicht: "Das Vergangene ist vorbei. Mit einem Auftaktsieg bekäme die Mannschaft gleich Selbstvertrauen. Ich will und muss von nächster Woche an gleich Tore schießen, nur das zählt." Trotz seines Muskelfaserrisses in der Vorbereitung fühlt sich der 30-Jährige fit: "Ich habe einen Belastungstest gemacht, der sehr gut verlief." Erstmals war er in diesem Jahr pünktlich aus dem Winterurlaub zurückgekommen. Er kündigte für das kommende Jahr jedoch bereits an: "Beim nächsten Mal komme ich wieder zu spät, damit ich mich nicht gleich verletze."

Das große Ziel des 30-Jährigen bleibt eine Berufung in die brasilianische Nationalmannschaft: "Davon träume ich jeden Tag. Im Februar gibt es ein Testspiel der Selecao, dabei mitzuspielen wäre das Größte für mich." Nach der Karriere will er zwischen Brasilien, Deutschland und Mexiko, dem Heimatland seiner Frau, pendeln und sich um Talente kümmern: "Ich stelle mir vor, für deutsche Clubs wie Schalke oder Bremen als Spielerberater zu arbeiten. Ich würde mit meinen Deutschlandkenntnissen die südamerikanischen Spieler gut vorbereiten und sie auch in Deutschland weiterhin betreuen."

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