Scharner will HSV nicht freiwillig verlassen - DER SPIEGEL
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Hamburger SV "Ein Paul Scharner gibt nie auf"

HSV-Verteidiger Paul Scharner wehrt sich gegen Pläne des Vereins, ihn trotz gültigen Vertrags abzuschieben. Er habe vielmehr eine "reelle Chance verdient", verlangt der Österreicher. Seine derzeitige Situation im Verein sei "Horror".
HSV-Verteidiger Scharner: "Nicht einmal einen Brief"
HSV-Verteidiger Scharner: "Nicht einmal einen Brief"

HSV-Verteidiger Scharner: "Nicht einmal einen Brief"

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Hamburg - Der österreichische Fußballprofi Paul Scharner hat seine Situation ohne sportliche Perspektive beim Hamburger SV als "Horror" bezeichnet und fordert von seinem Club eine reelle Chance. "Ohne die bekommen zu haben, werde ich nicht freiwillig gehen", sagte Scharner in einem Interview mit dem "kicker".

Trotz eines Vertrags bis 2014 soll er den Verein verlassen. Scharner ist einer von derzeit sieben Spielern im aufgeblähten HSV-Kader, die auf der Position des Innenverteidigers spielen können.

"Ich habe mich direkt nach meiner Verpflichtung 2012 am Knie verletzt, bei meinem ersten Spiel Gelb-Rot gesehen, dann wurde ich verliehen und jetzt soll ich gehen", fasste der 33-Jährige sein Frustjahr zusammen. Ganze 49 Minuten war er in der vergangenen Bundesliga-Saison für den HSV zum Einsatz gekommen.

Er glaubt sogar, dass seine aktuelle Wadenblessur in Zusammenhang mit seinem Frust steht. "Jede Verletzung hat eine psychische Ursache, und das Gefühl von fehlendem Vertrauen sucht sich ein Ventil", so Scharner. "Somit sitzt die Entscheidung des HSV, ohne mich zu planen, in meiner Wade."

Am Ende des Interviews bekräftigt er: "Ein Paul Scharner gibt nie auf, nicht einmal einen Brief."

aha/dpa

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