Schiedsrichter-Schelte: Mourinho droht wieder Ärger mit Uefa - DER SPIEGEL
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Schiedsrichter-Schelte Mourinho droht wieder Ärger mit Uefa

Chelseas Trainer José Mourinho droht eine Strafe der Uefa. Wieder einmal geht es um eine abfällige Äußerung in Richtung eines Unparteiischen. Der Portugiese, der jüngst seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert hat, war erst im April zu zwei Spielen Sperre und einer Geldbuße wegen Schiedsrichterbeleidigung verurteilt worden.
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Hamburg - "Der Linienrichter hat das Tor geschossen", lautete der ironische Kommentar von Mourinho nach der 0:1-Niederlage des FC Chelsea beim FC Liverpool. Luis Garcia hatte die Gastgeber mit einem umstrittenen Tor ins Finale der Champions League geschossen.

Beim europäischen Fußballverband sorgen die neuerlichen Verbalattacken auf einen Unparteiischen für Kopfschütteln. "Es ist unglaublich, dass Mourinho nicht so viel Grips hat, aus seinem jüngsten Fehler zu lernen. Wenn die Uefa einen Bericht erhält, werden wir das umgehend behandeln. Solche Äußerungen schaden dem Fußball", sagte Lars-Ake Bjorck, der stellvertretende Vorsitzende der Uefa-Schiedsrichter-Kommission der britischen Tageszeitung "The Sun".

Mourinho, 41, der vor kurzem seinen Vertrag beim FC Chelsea um fünf Jahre verlängert hat, war erst im April wegen despektierlichen Aussagen über den schwedischen Schiedsrichter Anders Frisk nach dem Spiel gegen Barcelona für zwei Spiele gesperrt worden. Frisk beendete nach den Attacken seine Laufbahn, da er und seine Familie Morddrohungen erhielten. "Es ist wirklich unglaublich, wenn man bedenkt, dass er kürzlich erst mit Sperre und Geldstrafe hart sanktioniert wurde", sagte Bjorck.