Schlaganfall Dresdens Torhüter auf Intensivstation
Dresden - Nach der Verabreichung eines Medikamentes hat sich das Blutgerinnsel im Gehirn heute aufgelöst. Dennoch soll Herber aber noch zehn Tage auf der Intensivstation bleiben, bevor er ein neurologisches Rehabilitationsprogramm beginnt.
Der Torhüter war bereits am Mittwochabend wegen Schwindel und Übelkeit in ein Uniklinikum gefahren, war dort aber nach einer Untersuchung ohne Befund nach Hause geschickt worden. Dynamo-Teamarzt Sigurd Hegner veranlasste einen Tag später die Einweisung in das Krankenhaus.
Herbers Beschwerden hatten sich am Donnerstag verstärkt. Er litt unter Koordinationsstörungen und getrübtem Sehvermögen, auch Schwindelanfälle traten auf. Der Keeper, der unter anderem bei Hertha BSC Berlin und dem SV Babelsberg unter Vertrag stand, absolvierte in der vergangenen Saison zwölf Zweitliga-Partien für die Sachsen.